Freitag, 25. Dezember 2020

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: genäht

Herzliche Weihnachtsgrüße

Meine besten Wünsche für ruhige, friedvolle Festtage mit viel Zeit für alles, was euch am Herzen liegt.

*****

Ich finde sie wirklich nett, diese Untersetzer aus Stoff, die ich vor einiger Zeit auf Gabis Blog gesehen habe.

Die sechseckige Form ist sicherlich ansprechender als eine runde und eine geschickte Kombination von Farben und Mustern bei den Stoffen macht sie besonders. Meine Untersetzer sind aus einfarbigen Stoffen, die aber alle eine kleine Schattierung haben.

Neben der Größe für Glasuntersetzer habe ich noch ein größeres Format genäht, das als Untersetzer für einen kleinen Topf gedacht ist. Deshalb habe ich hier eine dritte Schicht aus Thermolam eingebaut.

Man kann sich aber auch vorstellen, die Weinflasche darauf zu stellen.

Ein Pluspunkt, wenn man sie als Geschenk verschicken will: leicht zu verpacken und unzerbrechlich.

Eine weitere Idee wäre, diese Form als Topflappen zu realisieren. Dann müsste man aber wohl die Öffnung zunähen. Ich denke, das werde ich noch ausprobieren.

Wer noch an der Verlosung meiner kleinen Danke-für-die-Treue-Geschenke anlässlich meines 10jährigen Blogjubiläums teilnehmen möchte, mag gern noch einen Kommentar auf dem vorausgehenden Blogpost hinterlassen (Es müssen ja keine Lobeshymnen sein - ein schlichtes "Ich möchte an der Verlosung teilnehmen" genügt.) Hier ist der Link dorthin. Ich ziehe die Gewinner erst am Sonntag. 

Montag, 14. Dezember 2020

Blogjubiläum: 10 Jahre "Siebensachen-zum-Selbermachen"

Vor genau 10 Jahren, am 14. Dezember 2010 habe ich hier angefangen zu bloggen.

Nach Unsicherheiten zu Beginn hat sich mein Blog zu einem stabilen Spielfeld für meine Hobbys entwickelt und hat sich auch gegenüber Instagram behaupten können, wohin ich einmal einen kurzen Abstecher gemacht habe. Ein Blogpost in nach oben offener Länge, um von Details, Hintergründen und Entstehungsgeschichten berichten zu können und mit den Möglichkeiten für viele qualitätsvolle Fotos, das ist einfach für mich das richtigere Medium.

Während dieser vielen vergangenen Monate gab es 460 Posts und etwas mehr als 2500 Kommentare. Ja, die Kommentare - sie sind für uns Bloggerinnen und Blogger durchaus bedeutsam, viel wichtiger als Zugriffszahlen (finde ich). Anfangs habe ich auf Kommentare, die hier eingegangen sind, nicht geantwortet; dann habe ich es mir doch angewöhnt, auch aus Wertschätzung und als Dank an die Schreiberinnen. In Zeiten der schnellen Klicks schätze ich es sehr, wenn sich jemand die Mühe macht, einen Kommentar zu tippen. Ich selbst habe als Kommentatorin auf anderen Blogs sicherlich noch Luft nach oben (wie man so schön sagt). Ich gelobe Besserung.

Habe ich anfangs hauptsächlich über Nähen berichtet, so sind im Laufe der Zeit Färben und zuletzt Weben hinzugekommen, auch wenn ich damit sicherlich auf einem Nähblog weniger unmittelbar Interessierte erreiche.

Was mich in den letzten Jahren immer sehr bei meinem Tun inspiriert hat, sind die Stoffspielereien, die es nunmehr auch schon seit rund acht Jahren gibt. Das ist so ein schönes Spielfeld für meine diversen Hobbys; hier kann ich vieles zusammenführen.

Ein Antrieb, um mit dem Bloggen zu beginnen, war auch die Idee, dass ich mit meinen Beiträgen etwas von dem in die Näh-und Hobbygemeinschaft zurückgeben kann, was ich selbst zuvor (und immer noch) durch das Lesen der anderen Blogs für mich als Wissen und Anregung gewonnen habe.

Und nun gebe ich etwas an euch, liebe Leserinnen und Leser, zurück. Denn ich möchte anlässlich meines Blogjubiläums etwas verlosen.

Ich habe mit Absicht Dinge zusammengetragen, die alle, im engeren oder weiteren Sinn, weiterverarbeitet werden können oder müssen, in der Hoffnung, die Ergebnisse auch einmal sehen zu dürfen.

Wer unter diesem Blogpost bis zu den Weihnachtsfeiertagen einen Kommentar hinterlässt (oder mir eine Mail schreibt, wenn man nicht kommentieren möchte), kommt in den Lostopf für:

1. Stoff

Ein Meter mit Goldglitter beschichtetes schwarzes Feinleinen (140cm breit). Pflege: vorsichtige, lauwarme Handwäsche und bügeln von der Rückseite. Der Stoff ist sicher eine Besonderheit und wünscht sich, in ein besonderes Kleidungsstück verwandelt zu werden.

2. Garn

Ein Strang (100g) handgefärbte Sockenwolle. Ich habe Procion MX-Farben in Tigerauge, Grüner Turmalin und Antik Gold verwendet.

3. Keramik-Knöpfe

Drei selbstgemachte Keramikknöpfe in Raku-Technik. Durchmesser: 3cm. Auf schwarzem Stoff wirken sie besonders gut.

Zwischen den Jahren werde ich die Gewinner ermitteln und die Namen bzw. die Blognamen hier veröffentlichen. Wer mitmacht, erklärt sich damit einverstanden, dass der Blogname oder der echte Vorname hier zu lesen sein wird. Ich versende überall hin, sofern mich die Portokosten nicht arm machen. Der Versand der Gewinne sollte auch im bevorstehenden Lockdown möglich sein; vielleicht muss ich nur um ein wenig Geduld bitten.

Vielen Dank für eure Treue und die Kommentare all die Jahre.

Und nun viel Glück!

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Me Made Mittwoch im Dezember 2020: Jacke mit handgewebtem Vorderteil

Heute passt es mal wieder, dass ich beim Me Made Mittwoch mitmache, wo man selbstgemachte Kleidung an der und für die Frau zeigen kann.

Ich habe kürzlich eine Jacke fertiggestellt, für deren Vorderteil ich einen selbstgewebten Stoff verwendet habe.

Ich fange von vorn an zu berichten. Das Garn für dieses Gewebe habe ich schon vor ein paar Monaten gekauft: Tinarella blau und Cheope, beides Baumwolle von Adriafil. Tintarella ist ein Garn mit einem langen Farbverlauf, Cheope ist einfarbig und mein Akzentgarn im Gewebe. Gewebt habe ich im Gerstenkorn-Muster mit zwei Leseleisten; die Anleitung stammt aus dem Buch "Weben. Das Standardwerk" von Syne Mitchell.

Das Gewebe hat zwei unterschiedliche Seiten und ich musste mich entscheiden, welche meine rechte Seite werden sollte.

Es wurde schließlich die im Foto links. Ich habe mein Webstück so berechnet, dass ich zwei Vorderteile zuschneiden konnte.

Die Jacke ist ein schlichter Cardigan mit V-Ausschnitt; Rückenteil, Ärmel und die Blenden sind aus einem Sommersweat aus Baumwolle in einem farblich passenden Dunkelblau.

Vielleicht ist es ja schon bei dem obigen Foto aufgefallen: Meine Unerfahrenheit mit Garnen im Farbverlauf hat dazu geführt, dass ich beim Knäuelwechsel den Übergang nicht berücksichtigt habe. Deshalb hat es im Gewebe einen farblichen Absatz gegeben. Wenn ich das hätte vermeiden wollen, hätte ich vom neuen Knäuel soviel Garn abwickeln müssen, bis ich den passenden Farbton für den glatten Anschluss erreicht hätte. Nun ja, den Absatz im Gewebe kann man blöd finden oder in Kauf nehmen. Ich bin ja inzwischen nicht mehr so pingelig bei "Pannen" wie diesen und kann mit dem Ergebnis leben. An der fertigen Jacke, meine ich, fällt das garnicht mehr so auf, oder man kann auch meinen, das muss so sein. Also: Alles gut bei mir.

Als ich die zugeschnittenen Teile meines Gewebes vor mir liegen hatte, fiel mir ein Webfehler auf, der mir zuvor tatsächlich entgangen war:

Aber ich habe ja schon früh, d.h. bei meinem Webkurs im Januar, gelernt, wie man das wieder hinbekommt.

Man schneidet den falschen Faden heraus und webt für ein kurzes Stück mit Überlappung links und rechts einen neuen Faden ein, der nun im richtigen Muster verläuft.

Das ist hinterher wirklich so unsichtbar, dass ich bei meinem Beweisfoto nicht sicher bin, ob ich die richtige Stelle fotografiert habe. Ich schwöre: Ich habe nichts Sichtbares mehr gefunden.

So, nun habe ich meine Leser ziemlich lange mit "Web-Kram" aufgehalten - zumindest alle, die bis hierhin durchgehalten haben. Danke für euer Interesse.

Anmerkung: Ich habe zu verschiedenen Zeiten bei unterschiedlichen Bedingungen und Lichtverhältnissen fotografiert; das erklärt die verschiedenen Blautöne des Garns. Die Fotos der fertigen Jacke zeigen die tatsächlichen Farben am besten.

Sonntag, 29. November 2020

Stoffspielereien im November 2020: Skandinavien

Auf der Suche nach Inspirationen zum Thema bin ich irgendwo im Netz auf den Satz gestoßen: Ein schönes Mitbringsel von einer Schwedenreise ist ein Flickenteppich. - Aha. - Ja, den kann man weben! Und so hatte ich mein Projekt gefunden.

Anleitungen findet man leicht im Netz. Als Schussgarn verwendet man meist Stoffstreifen, die man sogar fertig kaufen kann. Soweit wollte ich - natürlich - nicht gehen und habe in meinen Kisten mit den Resten nach etwas Verwendbarem gesucht. Baumwollstoffe in halbwegs gleicher Stärke habe ich genügend, so dass ich sogar auf die Farben achten konnte. Blau ist vorherrschend.

Die Stoffe habe ich in 3cm breite Streifen gerissen. Diese müssen natürlich verbunden werden. Zunächst habe ich die Enden miteinander verschlungen, so wie es in diesem Video beschrieben ist. Da das bei mir relativ dicke Knubbel ergab, habe ich in der Folge die Streifen zusammengenäht.

Als Kette habe ich ein festes Baumwollgarn verwendet, das schon mehrfach zur Anwendung kam, z.B. bei einem Tischläufer und den dazu passenden Sets. Der Gatterkamm hatte die Größe 30/10, d.h., 30 Fäden kommen auf 10cm. Das war genügend Abstand für meine Stoffstreifen. Dann habe ich einfach meine aufgezogene Kette abgewebt. Begonnen und geendet habe ich jeweils mit einem zweifingerbreiten Streifen aus naturfarbenem Baumwollgarn.

Mein Flickenteppich hat die Maße 48x110cm. Eine Tour bei 60° in der Waschmaschine hat er schon hinter sich, also sollte das gute Stück einigermaßen robust sein.

Mit einem der gewebten Streifen bin ich eher unzufrieden. Das Gewebe wellt sich; auf dem obigen Foto kann man es beim vierten hellen Streifen von oben erkennen. D.h., auch Stoffe, die auf den ersten Blick ziemlich gleich aussehen, müssen sich nicht unbedingt gleich verhalten.

Wahrscheinlich werde ich den Läufer auseinanderschneiden, um den unschönen Streifen zu eliminieren. Ich suche noch nach einer Idee für eine Tasche, größer oder kleiner, je nach dem, was ich an verwertbaren Gewebe erhalte. Geschickt kombiniert kann ich es vielleicht wieder zu einem größeren Stück zusammensetzen. Wer eine zündende Idee hat, kann sie mir gern in den Kommentaren dalassen.

Ich denke aber, dass ich diese Flickenteppich-Weberei weiter verfolgen werde. Vor ein paar Tagen habe ich einen alten Bettbezug zerlegt - der ergibt schöne lange Streifen. Ich habe drei, vier Stücke, die ich vorhabe zu färben. Dann habe ich garantiert das gleiche Material und die Farben kann ich selbst bestimmen. 

Übrigens: Wer sich gefragt hat, was das erste Foto oben darstellt: Das sind die Gewebefäden, die anfallen, wenn man Stoff reißt. Sieht doch hübsch aus, oder? Ach, ich hätte sie aufheben sollen ...

Heute sammelt Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien.com die Beiträge zum Thema. Im Dezember gibt es keine Stoffspielereien; da machen wir eine Weihnachtspause. Für das neue Jahr stehen die Themen schon fest:

31.01.2021: „Smocking“ bei Machwerk 
28.02.2021: „Stoffschichten“ bei Stoffnotizen
28.03.2021: „Pop Art“ bei bimbambuki
25.04.2021: „Fransen“ bei made with Blümchen
30.05.2021: „Exotisch“ bei Petersilie & Co
27.06.2021: „Nähfüße“ bei Nähzimmerplaudereien
Sommerpause
26.09.2021: „Risse und Schlitze“ bei nahtlust
31.10.2021: „Punkte und Kreise“ bei Schnitt für Schnitt
28.11.2021: „Glitzer tröstet“ bei Tyche

Und was sind eigentlich die Stoffspielereien?

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.
Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.
Bist du nächstes Mal auch dabei?

Donnerstag, 26. November 2020

Handgewebte Tischsets

Endlich sind sie fertig: die handgewebten Tischsets, die zu dem Tischläufer passen, den ich im Frühjahr gewebt habe.

Ich habe wieder - es sollte ja zusammen passen - mit verschlungenem Schuss (clasped weft) gewebt und fast die gleichen Garne verwendet. Ein wenig stabiler als der Läufer sollten die Sets ja sein, deshalb habe ich ein "Quilt-Sandwich" gemacht: ein einfarbig dunkelblauer Stoff für die Rückseite, Thermolam als Batting und mein Gewebtes. Den Rückseitenstoff habe ich nach vorn umgeschlagen und so ein Binding gefertigt. Gequiltet habe ich nicht, obwohl ich darüber nachgedacht habe - aber wie? Jetzt bleibt es erst einmal so und soll sich bewähren; ändern kann ich immer noch, wenn nötig.


Idealerweise webe ich noch Stuhlkissen im gleichen Muster. Ein Projekt für die nahe Zukunft.

Samstag, 31. Oktober 2020

Glencheck-Hemd

Mein Mann hat endlich wieder ein neues Hemd bekommen. Ich habe ja einige Hemdenstoffe im Vorrat, aber der Stoff, den ich für dieses Hemd verwendet habe, war der zuletzt gekaufte. Es ist ein Halbleinen; ich habe ohne zu zögern zugegriffen, als ich ihn im Geschäft gesehen habe. Eine schöne Zusammensetzung, auch und gerade für ein Hemd und das Glencheckmuster ist ja nun nicht gerade das weinverbreitetste für ein Herrenhemd.


Wieder habe ich den bewährten Schnitt verwendet, der auf einen Mann mit langen Armen und langem Rumpf angepasst ist. Inzwischen habe ich die Schnittmusterteile auch auf ein Vlies kopiert, denn der alte, vielverwendete Papierschnitt fiel durch die vielen Stecknadellöcher schon auseinander.

Bei Karos nehme ich den Stoff an der äußeren Passe gern diagonal und schneide die innere Passe aber im geraden Fadenlauf zu; das dürfte die Stabilität erhöhen. Desgleichen bei den Ärmelmanschetten:


Sie Metallknöpfe hätten einen Ticken größer sein können, aber ich wollte gern etwas aus dem Vorrat verwenden, statt nochmals auf Knopfsuche gehen zu müssen.


Als nächstes ist eine Jacke für ihn an der Reihe; der Stoff ist bereits gekauft.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Stoffspielereien im Oktober 2020: Textile Behältnisse

Die Idee zu den textilen Behältnissen - Thema bei den Stoffspielereien im Oktober - hatte ich sehr früh und angefangen habe ich zumindest früh, aber die letzte Naht habe ich dann doch erst gestern Abend geschlossen. Und gerade bei ordentlichen Lichtverhältnissen die Fotos gemacht.

Meine Arbeiten basieren auf den textilen Flaschen - bottlemania - aus dem Buch "Quilten in der dritten Dimension" von C. June Barnes. Schon dreimal hatte ich mir hier zu den Stoffspielereien Inspiration geholt (hier, hier und hier nachzulesen). Nun sollten es die besonderen Flaschen sein, die auch das Cover des Buchs zieren. Sie sind einfach toll!

Ich habe Stoff verwendet, den ich während einer meiner letzten Färbesessions selbst gefärbt habe. Da es sich um kleinere Servietten handelte, war die Größe meiner Gefäße vorgegeben. Zufällig habe ich blau und grün gefärbt und ähnele somit farblich meinen Vorbildern.

Begonnen habe ich mit einer einfachen zylindrischen Form, für die ich drei verschieden farbige Stoffe diagonal zusammengenäht habe. Das Vlies ist Thermolam und gequiltet habe ich mit den Stichen meiner Nähmaschine - schön, dass ich sie bei dieser Gelegenheit einmal wieder ausprobieren konnte.


Da das ganz gut geklappt hat, durfte es dann etwas komplizierter werden:


Die Öffnung ist mir eigentlich unnötig eng geraten, was mir das Füllen mit meinem Stabilisierungsmaterial erschwert hat. Ich habe Reis verwendet - zufällig hatte ich überlagerten Milchreis im Haus. Beim Zusammennähen der Teile muss man an einem Punkt das Objekt wenden; durch die kleine Öffnung geht das natürlich nicht, deshalb war eine Wendeöffnung am Boden nötig, die ich am Ende mit der Hand geschlossen habe. Den Rand an der Öffnung habe ich einfach ein paar Zentimeter nach innen geklappt und ebenfalls mit Handstichen festgenäht. Dann kann man das weiße Vlies nicht sehen.


Nun aber noch eine Flasche! Diesmal habe ich zwei Grüntöne zusammengebracht:


Den markanten Quiltstich kann glücklicherweise meine Nähmaschine. Hier der einzelne Stich im Vergleich zur Fläche:


Es dauert zwar eine Weile, diesen Stich zu nähen und er verbraucht auch ordentlich Garn, aber er gefällt mir gut, gerade auch für diese Arbeit.

Und nun noch alle drei Gefäße/Behältnisse zusammen:


Vielen Dank für das Thema; es hat mir viel Freude gemacht, diese Skulpturen? Gefäße? Behältnisse? zu nähen und ich habe im Stapel meiner selbstgefärbten Stoffe bereits nach mehr gesucht, was sowohl größere Arbeiten zulässt als auch farblich gut harmoniert.

Ich habe bereits entdeckt, dass heute noch eine Kollegin so gearbeitet hat ... Ihre und alle weiteren Beiträge finden sich heute auf dem Blog der drei Damen von Petersilie & Co.

Und schließlich unser Aufruf an alle:

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.
Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.
Bist du nächstes Mal auch dabei?
Das nächste Mal ist am 29. November mit dem Thema: Skandinavien.
Die Termine und Themen für das nächste Jahr stehen auch schon fest:
31.01.2021: „Smocking“ bei Machwerk 
28.02.2021: „Stoffschichten“ bei Stoffnotizen
28.03.2021: „Pop Art“ bei bimbambuki
25.04.2021: „Fransen“ bei made with Blümchen
30.05.2021: „Exotisch“ bei Petersilie & Co
27.06.2021: „Nähfüße“ bei Nähzimmerplaudereien
Sommerpause
26.09.2021: „Risse und Schlitze“ bei nahtlust
31.10.2021: „Punkte und Kreise“ bei Schnitt für Schnitt
28.11.2021: „Glitzer tröstet“ bei Tyche