Samstag, 31. Oktober 2020

Glencheck-Hemd

Mein Mann hat endlich wieder ein neues Hemd bekommen. Ich habe ja einige Hemdenstoffe im Vorrat, aber der Stoff, den ich für dieses Hemd verwendet habe, war der zuletzt gekaufte. Es ist ein Halbleinen; ich habe ohne zu zögern zugegriffen, als ich ihn im Geschäft gesehen habe. Eine schöne Zusammensetzung, auch und gerade für ein Hemd und das Glencheckmuster ist ja nun nicht gerade das weinverbreitetste für ein Herrenhemd.


Wieder habe ich den bewährten Schnitt verwendet, der auf einen Mann mit langen Armen und langem Rumpf angepasst ist. Inzwischen habe ich die Schnittmusterteile auch auf ein Vlies kopiert, denn der alte, vielverwendete Papierschnitt fiel durch die vielen Stecknadellöcher schon auseinander.

Bei Karos nehme ich den Stoff an der äußeren Passe gern diagonal und schneide die innere Passe aber im geraden Fadenlauf zu; das dürfte die Stabilität erhöhen. Desgleichen bei den Ärmelmanschetten:


Sie Metallknöpfe hätten einen Ticken größer sein können, aber ich wollte gern etwas aus dem Vorrat verwenden, statt nochmals auf Knopfsuche gehen zu müssen.


Als nächstes ist eine Jacke für ihn an der Reihe; der Stoff ist bereits gekauft.

Kommentare:

  1. Sieht absolut perfekt aus und der Stoff ist ganzganz toll.
    Die Karopassgenauigkeit ist vorbildlich und die schräg geschnittenen Partien bringen Spannung ins Bild.
    Herzliche Grüße von Susanne

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    1. DAnke, Susanne. Dein Urteil ist mir wertvoll; ich weiß ja, wie gut du nähen kannst.

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  2. Ein wunderschönes Hemd! Ich mag Stoff und v.a. die schöne Verarbeitung.
    Liebe Grüße
    Ines

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  3. Sehr schön, Stoff, Schnitt, Verarbeitung, alles! Ab und zu mal ein Hemd zu nähen macht doch auch Spaß, wenn man schon routiniert darin ist. Viele Grüße! Regina

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    1. Ja, genau. Ein sehr angenehmes Gefühl, wenn man auf Grund von Routine die kniffligen Stellen am Hemd immer besser und auch schneller hinbekommt.

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