Heute lautet das Thema der Stoffspielereien: Blumen, vorgeschlagen von den drei Damen vom Blog
PeterSilie & Co. Dort werden auch die Beiträge, die über den Tag von den anderen Stoffspielerinnen veröffentlicht werden, gesammelt.
Ich habe für mein Projekt Blumen appliziert.
Ausgangspunkt war ein blau-naturfarbener Doppelmull-Baumwollstoff, der schon geraume Zeit bei mir lag. Ein Oberteil? Ein Kleid? Der Stoff allein hätte eher langweilig ausgesehen - er musste mit etwas aufgepeppt werden. Von einem blaugemusterten Leinen - ebenfalls doppellagig - hatte ich noch einen ordentlichen Rest (
von diesem Oberteil). Es lief auf ein Kleid hinaus. Das Vorderteil habe ich auf der Höhe der Brustabnäher quer geteilt und das obere Teil aus dem gemusterten und das untere aus dem einfarbigen Stoff zugeschnitten. Der gemusterte Stoff hat leider nicht ausgereicht, um das auch beim Rückenteil so zu machen. Und dann brauchte ich ja auch noch Material für meine Applikationen. Dafür habe ich die Blüten ausgeschnitten, mir ein Layout auf dem Kleid ausgedacht und die Stoffstücke schließlich mit Sticktwist mit der Hand aufgenäht - eigentlich genau so, wie vor einiger Zeit bei einem Shirt. Dort hatte nur eine Blume ihren Platz gefunden und auch nur, um einen Fleck zu verdecken. Anschauen? -
Hier.
Bei meinem Kleid sind die Blütenapplikationen also keine Fleckverdeckung sondern Design.
Das Foto zeigt mein Layout; ich hatte es sogar relativ schnell gefunden. Beim Positionieren ist mir aufgefallen, dass es schöner und ruhiger aussieht, wenn die Stoffstücke im gleichen Fadenlauf aufliegen.
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| oben im Fadenlauf, unten nicht |
Da mein Blumenstoff zwei schöne Seiten hat, konnte ich noch eine Hell-Dunkel-Variation hineinbringen. Ich habe zunächst die Blumen nur grob ausgeschnitten, dann aufgenäht und zuletzt mit etwas Rand das Überstehende abgeschnitten. Die Kanten sollten offen bleiben und dürfen ein wenig fransen. Das das haltbar sein wird, weiß ich vom Shirt - siehe oben.
Ganz fertig bin ich leider nicht geworden, wie man auf den Fotos unten sieht. Die Quernaht im Vorderteil will ich nochmal ein Stück auftrennen und die angeschnittene Blume in der Naht mitfassen. Das Gleiche habe ich an der Schulter vor. Dann müssen noch die Besätze an Ausschnitt und Armlöcher sowie der Saum genäht werden.
Der Schnitt ist übrigens jener, den ich auch für mein
"Rosenkleid" verwendet habe. Dazu trage ich immer ein Shirt. Ob ich das bei diesem Kleid auch so machen werde, weiß ich noch nicht sicher. Ich könnte es mir auch ärmellos vorstellen. Bevor ich die Armausschnitte nähe, muss ich mich entscheiden, denn für die Version mit Shirt darunter, brauche ich etwas mehr Weite.
Nun bin ich gespannt, welche "blumigen" Ideen die anderen Stoffspielerinnen haben und klicke rüber zu
PeterSilie & Co.
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