Dienstag, 26. Mai 2015

Etwas Kulinarisches: Spargeltarte

Im Blog Kleiner Kuriositätenladen gibt es viele interessante Rezepte zu entdecken. Am Wochenende habe ich die Spargeltarte nachgekocht bzw. nachgebacken.
Bei mir sieht sie so aus:


Das habe ich am Originalrezept verändert:


  • Ich habe eine Möhre (mehr für die Optik), in dünne Scheibchen geschnitten, und etwas Staudensellerie hinzugefügt. Der Sellerie ist aus meinem Garten und fällt nicht so aus, wie man Staudensellerie aus dem Handel kennt. Meiner ähnelt optisch eher großer glattblättriger Petersilie, ist winterhart und bereichert über die ganze Saison meine Küche.
  • Das auf der Pfanne gedünstete Gemüse habe ich mit einem Schuss Weißwein abgelöscht.
  • Im Teig ist etwas Salz.
  • Meine Soße beseht aus 150g Schmand (die "hessische Crème Fraîche"), 200g Ziegenkäse, 2 Eiern und dem Eiweiß, das vom Teig übrig war.
  • Bei den Gewürzen habe ich Muskat hinzugefügt.
  • Den Teig habe ich 15 Min. mit und 10 Min. ohne Beschwerung vorgebacken und ich denke, 15 Min. wären besser gewesen.
  • Backzeit mit Belag: 50 Min.
  • Bei mir hat alles in eine normale Tarteform hineingepasst.


Es hat uns geschmeckt!


Sonntag, 26. April 2015

Stoffspielereien im April: Stoff und Farbe

Stoff und Farbe: das ist mein Thema! Vielen Dank an Lucy vom Blog Nahtzugabe für die Auswahl des Themas und das Sammeln der Beiträge.


Ich habe Stoffe marmoriert.
Das wollte ich schon seit einiger Zeit probieren und fast genauso lange habe ich die nötigen Materialien bereits bei mir liegen. Und wieder sind die Stoffspielereien der Auslöser, dass ich es endlich anpacke.

Marmorieren von Papier kennt man wahrscheinlich und womöglich hat es der eine oder andere mal gemacht, vielleicht sogar früher in der Schule. Bei meinen Hohlsaumarbeiten vom letzten Monat haben sich schon einmal einige Leser an zurückliegende Zeiten erinnert, vielleicht auch heute.

Mein Marmoriergrund ist Tapetenkleister. In Anleitungen habe ich gefunden, man solle 1EL Kleister auf 1 Liter Wasser nehmen; das war bei meinem ersten Versuch jedoch zu dünn. Die Farbe hat sich auf dem Kleister nicht ausgebreitet und ist schnell auf den Boden der Schale gesunken. Also habe ich um ca. 50% erhöht. Damit konnte ich zwar marmorieren; es ist aber viel Kleister am Stoff hängengeblieben. Laut Kleisterpackung ist die Masse nach 30 Min. gebrauchsbereit, im Netz habe ich jedoch Angaben von 1 bis 3 Tage Ruhezeit gefunden. Vielleicht ist das ein Erfahrungswert speziell für diesen Zweck. Meine dritte Kleistermasse ruht jedenfalls seit Freitag und ich werde heute oder morgen einen weiteren Versuch starten, der dann aber erst im Anschuss gepostet werden kann.

Meine Marmorierfarben sind Deka Marble (Der Link beinhaltet auch eine Anleitung.). Die Farben sind gut zu handhaben; vielleicht kann man sie sogar noch verdünnen. Das werde ich in der nächsten Runde testen. Sie sollen bis 60° waschbar sein. Das war mir wichtig, denn mir schwebt natürlich vor, dass ich sie für Kleidung verwenden kann.
Für meine ersten Versuche hatte ich acht Farben gekauft:




Da die Zeit knapp kalkuliert war, kann ich heute nur ein paar kleine Probestücke zeigen.

Nummer 1: rot und schwarz auf hellgrauem Baumwollcretonne.

 

Links die aufgetropfte Farbe vor und rechts nach dem Verziehen.

 

Links das noch kleisternasse, rechts das getrocknete und gebügelte Stoffstück.

Nummer 2: schwarz, türkis und sandfarben auf weißem Baumwollcretonne.

 

Links die aufgetropfte Farbe; rechts liegt der Stoff auf der Farbe.


Fertig marmorierter Stoff

Nummer 3: blau auf grüner Doupionseide



Wenn man allein ohne die Hilfe von zwei weiteren Händen marmoriert, kann es schwierig werden, den Stoff luftblasen- und faltenfrei auf das Kleisterbett zu legen. Meine bisherigen Stoffstücke waren klein genug, dass ich das hinbekommen habe. Für die nächsten Versuche habe ich eine größere Plastikwanne; da werde ich ein wenig tricksen müssen. Ob ich einen Helfer immer dann herbeipfeifen kann, wenn ich gerade soweit bin, weiß ich nicht ....

Bei meinen ersten Versuchen habe ich den Kleister nicht ausreichend gründlich abgewaschen, was den Stoff "gestärkt" hat. Je nach Verwendung kann das womöglich sogar gut sein. Mal schauen, ob ich das noch besser hinbekomme. Verarbeitungen stehen noch aus. Die "versteiften" Stoffe eignen sich wahrscheinlich ganz gut für Täschchen, die eh ein wenig Stand brauchen können. Marmorierte Stoffe in Patchworkarbeiten einzufügen, ist auch naheliegend - mal sehen, welche Ideen noch auftauchen. Ich würde auch gern Kleidung damit nähen.

Ein Kleidungsstück in dieser Art habe ich bereits - jedoch aus marmorieren Stoff, den ich einmal vor längerer Zeit bei einem Resteverkauf bei Anita Pavani erbeutet habe:

(Sorry, ungebügelt)


Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente mit einem vorgegebenen Thema. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Beiträge gesammelt und verlinkt, heute bei Lucy.  Ich hoffe, dass dieses Projekt noch ein langes Leben hat; es ist sehr inspirierend.

Montag, 13. April 2015

Fast vergessen: Die letzten Eco Prints vom vorigen Jahr

Vier Schals lagen fast vergessen aber gut geschützt - und beschriftet! - in einem Karton:



Eco Prints auf Stoff sollen ja vor dem Ausspülen eine Zeitlang ruhen. India Flint behauptet das jedenfalls in ihrem Grundlagenbuch Eco Colour. Meine vier Schals dürften ein Dreivierteljahr geruht haben. Gut, dass ich eine Notiz dazugelegt habe, denn ich hätte mich nicht erinnern können, was damit zu tun ist. Nun habe ich sie gespült und wieder gebügelt und erfreue mich an den schönen Blätterdrucken:


Im Detail:


 

 

(Klick=größer)

Jetzt beginnt die neue Färbesaison, sowohl für Eco Prints als auch für Garne und Stoffe in der Färbeflotte. Zu Jahresbeginn habe ich mich beim Färbeprojekt von Pflanzenfarben 2015 angemeldet, wo ich Neues ausprobieren werde. Auch bei den Eco Prints habe ich vor, ein wenig zu experimentieren.
Ich werde berichten.

Sonntag, 29. März 2015

Stoffspielereien im März: Seltene Techniken

Die Gastgeberin der Stoffspielereien im März ist Suschna. Sie hat das Thema Seltene Techniken vorgegeben.


(Für einen besseren Eindruck aufs Bild klicken.)

Meine "Seltene Technik" ist der Hohlsaum. Ich habe keine Ahnung, wie "selten" er wirklich ist, ob er momentan praktiziert wird; man findet im Netz jede Menge Anleitungen aber kaum Berichte von Handarbeiterinnen, die Hohlsaumarbeiten machen und zeigen (oder ich habe sie nicht gefunden).

Für eine Hohlsaumarbeit braucht man unbedingt einen Stoff, bei dem man die Fäden zählen und leicht ziehen kann. Vorzugsweise ein Leinen. Obwohl meine Stoffvorräte und -reste nicht gerade klein sind, hatte ich nichts zuhause, das diese Bedingungen erfüllt hätte. Ich habe also gekauft: ein naturfarbenes Mischgewebe mit hohem Leinenanteil.

Ich habe mich dann an Anleitungen aus dem Netz gehalten: die Brigitte-Homepage hat eine recht gute Beschreibung, bei Handarbeitshaus.de gibt es eine Anleitung, wie man den Saum mit Briefecke und anschließendem Hohlsaum arbeitet und in der Encyclopedia of Needlework sind etliche besondere Stiche abgebildet und beschrieben.

Der handgearbeitete, feine Saum mit Briefecke, bei dem die an der Umbruchkante des Saums verlaufende Hohlsaumlinie den Saum dekorativ fixiert, ist der Klassiker des Hohlsaums. Darauf aufbauend gibt es eine Vielzahl von aufwändigeren Stichen für dekorative Zwecke. Das Prinzip ist immer: Es werden Fäden aus dem Gewebe gezogen, so dass die vertikalen Gewebefäden freiliegen. Diese werden mit dem Stickfaden so umfasst, dass kleine Bündel entstehen, die wiederum in einem oder mehreren folgenden Arbeitsgängen in einem anderen Rhythmus zusammengefasst werden. Schwer zu beschreiben - besser verständlich durch Abbildungen (siehe oben).

Nach ein paar gestickten Probereihen habe ich meinen Stoff in Stücke zerteilt, die in etwa die Größe eines Tischsets haben. Und das ist auch im Prinzip der geplante Verwendungszweck meiner Hohlsaumarbeit.

  


Zugegeben: Ich habe keine Briefecke mit anschließendem Hohlsaum genäht, sondern meine Stoffstücke nur mit Zickzack der Nähmaschine versäubert um mehr Zeit für die Hohlsaumstiche zu haben. In der äußeren Reihe sind die Basis-Stiche gearbeitet; in der zweiten Reihe habe ich einige Stichvarianten probiert. Klassischerweise wird Hohlsaum mit einem gleichfarbigen Faden gestickt, der dann praktisch unsichtbar ist; ich wollte einen Kontrast und habe einen andersfarbigen Sticktwist verwendet.



Diese kleinen Einportionen-Cocottes verwende ich oft. Sie sind zuweilen praktischer und besser geeignet als eine große Auflaufform. Und sie sind schön. Und sie sind heiß, wenn sie aus dem Ofen kommen und brauchen deshalb eine Unterlage, die Tisch und Tischtuch schützt. Bisher habe ich immer eine gefaltete Serviette untergelegt. Jetzt habe ich etwas Stilvolleres. Die praktische Hausfrau denkt auch an die Wäsche: da werde ich wahrscheinlich ein Problem haben bei meiner Kantenversäuberung.
Ach ja: ein passendes Cocotte-Rezept werde ich gelegentlich nachliefern.

 
 


Es hat mir Spaß gemacht, diese "seltene Technik" für mich auszuprobieren. Ohne die Stoffspielereien hätte ich es sicherlich nicht gemacht. Danke also für das Thema und die Anregung. Alle anderen Beiträge werden heute hier gesammelt. Vielen Dank dafür.

Noch einen Dank: für die netten, positiven Kommentare bei den letzten Stoffspielereien. Die Chenille-Duschmatte hat sich nach einer weiteren Wäsche optisch schon verbessert und ich werde demnächst Gelegenheit haben, sie in den Trockner zu geben, aber die nächsten Matten - es sind welche in Planung; einen ausrangierten Biberbettbezug habe ich bereits zur Seite gelegt - werde ich schmaler abnähen, damit der Chenilleeffekt besser rauskommt. Und bei meiner Nachbarin habe ich schon eine Trockner-Session gebucht.


Montag, 23. März 2015

Auf den Nadeln: Vier Werke parallel

Der Blog maschenfein.de fragt monatlich, was man als Hobbystrickerin gerade auf den Nadeln hat. Im Februar habe ich mich mit dem Bericht über eine begonnene Jacke verlinkt. Heute kann ich über die Fortschritte bei diesem Projekt berichten und zeigen, was ich sonst noch stricke.

1. Jacke mit Lochmuster


Rücken- und Vorderteile der Jacke sind nun fertig. Jetzt werde ich sie zunächst zusammennähen und die Umstrickung (vordere Kanten und Hals in einem) beginnen, bevor ich mit den Ärmeln anfange. Doch zunächst habe ich die Fragmente gespannt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das die richtige Reihenfolge ist: erst die Blende stricken und dann spannen, oder umgekehrt, so wie ich es jetzt mache? Die Anleitung im Verena-Heft hilft mir nicht wirklich weiter, da dort Kanten und Ausschnitt anders gearbeitet werden.

2. Lace-Tuch als Urlaubs-Strickzeug


In den anstehenden Urlaub wollte ich mir eine Strickarbeit mitnehmen; also habe ich etwas gesucht, das sich eignet: ein nicht zu kompliziertes Muster und leicht zu transportieren. Herausgekommen ist das Tuch Sorpresa von Sue Berg. Ich kann mich aber noch auf halber Strecke für Adriano entscheiden, denn beide Muster haben den gleichen Anfang. Beide Anleitungen werde ich einstecken.
Ein Wort zum Garn: es ist ein ganz feines Baby Alpaca-Seide-Cashmere-Garn, das ich mit roten Zwiebelschalen gefärbt habe.

3. Tuch: Nymphalidea


Ich habe eine ganze Weile nach einem Strickmuster gesucht, bei dem ich möglichst viel von meiner selbstgefärbten Wolle verarbeiten kann, und zwar zusammen. Schließlich bin ich bei Nymphalidea gelandet. Im Original wird ein Garn mit Verlaufsfärbung für die Lochmusterteile verwendet, ich setze diese Garne ein:



Alle zwei Keile wechselt bei mir die Farbe, was am Ende eine Menge zu vernähender Fäden bedeutet, aber daran will ich jetzt noch nicht denken.

4. Socken


An diesem ganz simplen Paar Socken für meinen Mann stricke ich immer, wenn ich mit der Bahn unterwegs bin; Sockenstrickzeug nimmt nicht viel Platz weg und ist somit im Tagesgepäck leicht zu verstauen. Da der Hubby nur handgestrickte Socken trägt, kann ich immer ein Paar in Arbeit haben.
Apropos verstauen: Wie im Bild zu sehen hat das Sockenstrickzeug ein eigenes Täschchen. Das ist auch handgemacht mit einem Stoff in Eco Print-Technik. Wer sich meine Eco Prints ansehen möchte, schaut z.B. hier und hier und noch mehr Täschchen sind hier.


Im Blog maschenfein.de kann man sich noch bis Monatsende verlinken, wenn man zeigen möchte, was man im März auf den Nadeln hat. Was ich gerade getan habe mit einem herzlichen Dank an die Organisatorin.


Mittwoch, 18. März 2015

Me Made Mittwoch: Altes, Neues und Zukünftiges

Beim Me Made Mittwoch zeigen Hobbyschneiderinnen ihre selbstgemachte Kleidung an der Frau und verlinken ihre Beiträge im MMM-Blog.

Das hatte ich gestern an:


Das Alte: Das Langarmshirt mit zusammengesetztem Vorderteil und extra umrandeten Halsausschnitt habe ich hier schon einmal gezeigt. Die Jacke habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren schon einmal beim MMM präsentiert. Sie basiert auf burdastyle 01-2011-126. Gestern habe ich sie zumindest in den noch kühleren Morgenstunden getragen.

Das Neue: Die Hose ist ebenfalls selbstgenäht und brandneu. Der Schnitt - burdastyle 07-2009-102 - war jedoch schon erprobt und ich musste nur kleine Korrekturen vornehmen für ein ganz ansehnliches Ergebnis, wie ich finde. Ich werde demnächst noch näher darauf eingehen, zumal ich hier schon einen weiteren Stoff liegen habe, der in eine Hose nach diesem Schnitt verwandelt werden soll. So sieht die Hose vorn am Bund aus:



Das Zukünftige: Kürzlich habe ich am Stoffmarkt einen Feinstrick ergattert, aus dem ich die oben gezeigte Jacke noch einmal nähen will (das wäre dann das dritte Mal):


Der Stoff ist quergestreift; viel besser würden mir jedoch die Streifen in der Längsrichtung gefallen. Ich bin noch dabei zu überlegen, ob ich es wagen kann, den Strickstoff quer zu verarbeiten. Er ist leicht, so dass das Stoffgewicht die Jacke wahrscheinlich nicht in die Länge ziehen würde.

Gestern war ich übrigens bei Anita Pavani im Stoffstudio, um mir die neue Ware anzusehen. Mit drei neuen Stoffen bin ich nach Hause gekommen. Hier ein Blick auf weitere zukünftige Werke:


Der untere Stoff ist ein unglaublich weicher Feincord mit seidigem Griff, von dem ich wohl das letzte Stück ergattert habe. Der rote Stoff mit klitzekleinem Rautenmuster ist eine Baumwolle mit 2% Elasthan für ein Sommerkleid und der großgemusterte Baumwollbatist ist für ein Oberteil gedacht. Hoffentlich gefällt mit dieser große Print auf Dauer... Die Reihenfolge des Nähens wird sich demnächst herausstellen, aber ich denke, diese neuen Stoffe haben ein großes Aufforderungspotential. Ich muss nur noch meine freie Nähzeit durch den Multiplikator jagen.



Mittwoch, 11. März 2015

Me Made Mittwoch: Bluse multicolor




Am heutigen Me Made Mittwoch trage ich wieder ein Modell, das gerade fertig geworden ist, jedoch zuvor eine ganze Zeit unfertig herumgelegen hat - vielleicht, weil es auf den Frühling gewartet hat. Nun ist es aber Zeit!
Es ist eine Bluse nach burdastyle 05-2014-13.

Ich habe einige Änderungen gemacht:
- An der Passe sind vorn und hinten Kräuseln vorgesehen - ich habe Fältchen gelegt.
- Meine Bluse hat lange Ärmel, die ich von einem anderen Schnitt abgenommen habe.
- Da ich die rückwärtige Weite etwas bändigen wollte, habe ich hinten in Taillenhöhe ein Bindeband hinzugefügt, das in der Seitennaht mitgefasst wird.



Ich habe angefangen zu nähen, ohne die Nähanleitung weiter zu beachten um dann später festzustellen, dass burda beim Zusammenfügen von Kragen und Passe anders - und besser - vorgegangen ist. Um die Kragenansatznaht zu kaschieren, habe ich schließlich einen Schrägstreifen eingesetzt. Eine kleine Schwierigkeit gibt es aus meiner Sicht beim Ansatz des Kragens. Die Kragenspitze muss nämlich genau vorn im Umbruch enden und alles, was mehr als einen Millimeter abweicht, könnte auffallen - bei meinem wilden Muster glücklicherweise nicht.
Der Stoff ist vom vorletzten Stoffmarkt - da hatte ich schwer zugeschlagen und noch immer ist nicht alles vernäht. Der leichte Baumwollpopeline ist eine farbliche Wollmilchsau: es passt fast alles dazu - schwarz, braun, grau, olivgrün und Jeans. Und sollte ich jemals eine orangefarbene Hose haben, auch sie würde zur Bluse passen. Heute trage ich eine schlammfarbene Hose, die ich, weil gekauft, im Foto unterschlage. Gelegentlich sollt eich mal einen schmalen Rock dazu probieren.



Mit den Änderungen mag ich die Bluse; den schmalen Kragen, den burda Stehkragenblende nennt, finde ich sehr kleidsam und war das ausschlaggebende Detail für die Wahl der Bluse. Der Ausschnitt ist burdatypisch tief; ich werde wohl immer wenigstens ein Top drunter tragen; heute ist es ein Langarmshirt.

Und hier ist der Link zur Sammlung aller Beiträge zum heutigen MMM.