Dienstag, 2. Juli 2019

Nachschlag zu den Stoffspielereien im Juni 2019

Nachdem mein rope basket fertig war, hatte ich ja noch Sisalkordel übrig. Das Beste ist doch, man verarbeitet sie gleich, bevor sie lange herumliegt. Also habe ich noch einmal Kordeln genäht, doch diesmal kein Körbchen, sondern ein zweidimensionales Objekt.


Ich habe wieder die Kordel mit Stoffstreifen umwickelt, diesmal jedoch ohne die Schnittkanten zu verstecken. Außerdem habe ich die Stoffreste verwendet, die von meinem "Bauhaus-Teppich" übrig waren.


Und was soll das nun sein?


Eine Pinnwand!




Sie hängt in meinem Nähzimmer neben einer gewöhnlichen Korkpinnwand, füllt eine Ecke der Wand und verdeckt ein unschönes Bohrloch.  Außerdem waren die verwendeten Stoffe nicht zufällig so ausgesucht; ich habe nämlich jetzt - obwohl das wahrscheinlich niemandem auffallen wird - ein farbliches Pendant zu meinem Bauhaus-Quilt, der genau auf der anderen Seite der Wand hängt. Beides zusammen zu fotografieren ist leider unmöglich.

Man kann es auf dem Foto praktisch nicht erkennen, aber meine Pinnnadeln sind Karens wunderschöne Stecknadeln mit Glaskopf.

Übrigens: Im Post zuvor haben sich einige gewundert, dass die Nähmaschine die Sisalkordel näht ohne die Nähnadeln zu schreddern. Es hat bei mir in der Tat problemlos geklappt und ich denke, es lag daran, dass meine Kordel eher weich war und nicht stark verdrillt. Mit ein paar Drehungen in Gegenrichtung konnte ich sie leicht aufdröseln. Insofern würde ich Nachahmern diese Art von Kordel empfehlen.


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