Freitag, 19. Juli 2019

50 Jahre Mondlandung: Die Fallschirme

Der letzte spannende Moment bei der Rückkehr von Apollo 11 zur Erde war sicher: Öffnen sich die Fallschirme oder nicht? Die Freude beim Öffnen der rot-weiß-gestreiften Fallschirme am Ende des Spielfilms „Apollo 13“ mit Tom Hanks als Jim Lovell kennen vielleicht auch „Spätgeborene“, für die das eigentliche Apolloprogramm nur Geschichte ist Auch hier war Nadelarbeit gefragt. Für einen Fallschirm waren etwa 2 Millionen Stiche erforderlich.


Die riesigen Fallschirme mussten der Belastung bei der Landung standhalten. Ihre Fläche entsprach fast der eines Fußballfeldes und doch mussten sie während des Raumfluges klein verpackt werden. Nach vielen Falt- und Bügelvorgängen waren sie „so hart wie Walnussholz“. Trotzdem haben sie sich immer geöffnet. Angeblich gab es nur eine Handvoll Spezialisten und Spezialistinnen, denen man das Falten und Packen der Fallschirme anvertrauen konnte.



Auch zu diesem Thema gibt es wieder ein Video.

Der erste Beitrag, der sich mit den Raumanzügen beschäftigt, befindet sich hier. Morgen, am Tag der Mondlandung vor 50 Jahren, folgt noch der Post über die Computerprogramme, die, man mag es kaum glauben, auch etwas mit "Nadelarbeit" zu tun haben.

Kommentare:

  1. Eine schöne kleine Reihe zur Mondlandung, vielen Dank dafür! Ich habe diese Woche übrigens auch einen Raketenfallschirm aus Ripstop genäht. Der hat allerdings nur so 50 cm Durchmesser und ist für eine Modellrakete. Hängt kein Leben, nur ein paar elektronische Chips dran. LG Christiane

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  2. Super spannend, ich hatte mir nie vorher darüber Gedanken gemacht, was es mit Nähen zu tun hat, aber spannend fand ich das Thema schon immer. LG Ingrid

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