Samstag, 18. November 2017

Herbstjacken Knitalong - Teil 2

Ja, ich bin mit meiner Jacke ein gutes Stück weiter gekommen. Monika hatte im Oktober zum gemeinsamen Stricken einer Herbstjacke aufgerufen und bittet diese Woche die Mitmacherinnen zu einer Zwischenbilanz. Hier auf ihrem Blog kann man sich das ansehen.

Was stricke ich? Meine Jacke orientiert sich an dem Cardigan Agata. Vor zwei Wochen habe ich mein Modell vorgestellt und die selbst pflanzengefärbte Wolle, die ich verwende, gezeigt. Inzwischen ist der Rumpf fertig aber noch nicht gespannt.




Für diese erste Anprobe habe ich nur die Schultern zusammengeheftet. Die einrollenden Kanten trüben ein wenig den Eindruck, aber ich bin leidlich zufrieden. Der Rücken hätte ein wenig schmaler sein können und insgesamt würde mir eine Handbreit mehr Länge eigentlich besser gefallen. Aber zumindest die Größe der Armlöcher scheint zu stimmen.



Diese beiden Fotos möchte ich noch zeigen, weil hier, bei besserem Licht fotografiert, die Farben natürlicher wiedergegeben werden. Die Farbstreifen an den Seiten sind ja alle gleich breit und wenn ich mir jetzt den Rücken anschaue, denke ich, dort hätte ich sie besser ebenfalls gleich breit stricken sollen, um ein harmonischeren Gesamteindruck zu erzeugen. Na ja, hinterher ist man immer schlauer.

Für die vorderen Kanten und den Hals wird noch ein breiteres Band gestrickt und angenäht; wie hier auf dem Modellfoto:


Ich denke, ich werde dieses Band etwas schmaler stricken und auf die Knöpfe verzichten. Aber es sollen wieder alle Farben vertreten sein. Ich muss mich jedoch noch entscheiden, ob ich die Farbstreifen unregelmäßig wie in der Rückenmitte oder gleich breit wie an den Seiten stricke. Dazu würde ich gern eure Meinungen hören.

Den ersten Ärmel habe ich angefangen. Er bekommt ein breiteres zweifarbiges Bündchen im Perlmuster und dann geht es glatt rechts in einfarbig blau bis nach oben. Ich hoffe, dass es mir gelingen wird, gleichmäßig zuzunehmen, denn das mache ich, zugegebenermaßen, Pi mal Daumen.


Am Ende werde ich viele, viele Fäden zu vernähen haben - eine ungeliebte Arbeit bei jeder Strickerin.

Ich bin beeindruckt, wie weit meine Mitstrickerinnen bereits sind; man kann ja schon einige fertige Jacken bewundern. Ich werde es wahrscheinlich noch nicht einmal bis zum angepeilten Termin am 26. November schaffen. Aber ein zweiter Finaltermin wurde uns ja in Aussicht gestellt - vielleicht besser erst nach Weihnachten? Wir müssen ja schließlich alle unsere Weihnachtskleider nähen!


1 Kommentar:

  1. Das wird gut, auch wenn Du jetzt ein bißchen unzufrieden mit deiner Arbeit zu sein scheinst.
    Mit gefällt, was ich sehe.
    Ich vernähe die Fäden übrigens immer ab und zu während der Strickarbeit, nicht erst am Ende.
    Liebe Grüße
    Susan

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