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Freitag, 20. Dezember 2013

Siebensachens Seiten-Stiche: Neue Nähzeitschrift

Gestern ist mir diese Zeitschrift in einer Bahnhofsbuchhandlung aufgefallen:



Es gibt offenbar eine deutsche Ausgabe der italienischen Schnittmusterzeitschrift "La mia Boutique", die bei uns "Meine Boutique" heißt. Die Modelle sind identisch mit der Novemberausgabe der italienischen Mutterzeitschrift. Im Forum der "Hobbyschneiderin 24" und bei der Hobbyschneiderin Anne Liebler gibt es Threads darüber. Ich begrüße jedenfalls die deutsche Ausgabe, auch wenn ich mit den italienischen Größen meine Probleme habe. Ratsam ist auf jeden Fall, die Maßtabelle gründlich zu studieren und mit anderen zu vergleichen.

In der ersten Ausgabe gefällt mir besonders dieses Modell:




Es gibt zwei Modelle, die als "große Größe" ausgewiesen sind, drei Kinderschnitte, einige Accessoires und eine mehrseitige Vokabelsammlung verwendeter Nähbegriffe in Italienisch-Deutsch. Sie soll helfen, den italienisch beschrifteten Schnittmusterbogen zu verstehen, aber darüber hinaus kann ich mir meine italienischen Boutique-Ausgaben nun besser erschließen. Angenehm finde ich, dass die Modelle so fotografiert sind, dass man bereits einen guten Eindruck von den Schnitten bekommen kann bevor man in den Anleitungsteil schaut. Der Preis der Zeitschrift von € 5,40 halbiert in etwa den Betrag, den man hier für die italienische Ausgabe zahlen muss. Das ist ein Wort.





Donnerstag, 7. November 2013

Siebensachens Seiten-Stiche: Buch zum Thema

Gestern bei einem Bücher-Discounter fiel mein Blick auf ein Buch mit diesem Cover:


Das Foto auf dem Einband hatte mein Interesse geweckt - Zufall oder Bezug zum Inhalt? Der Klappentext auf der Rückseite verrät mehr:


Das kann die Hobbyschneiderin natürlich nicht liegen lassen. Ich habe erst ein paar Seiten gelesen und kann noch keine schlüssige Auskunft über den Inhalt und die literarischen Qualitäten geben, aber es scheint zumindest eine nette kleine Geschichte zu sein. Mein Mann hat sich übrigens sehr über den "ungehobelten Mann" amüsiert...






Donnerstag, 8. August 2013

Siebensachens Seiten-Stiche: Stofftaschentücher

Kürzlich wurde ich an eine Handarbeitstechnik erinnert, die trotz DIY-Renaissance wohl eher ein Schattendasein fristen dürfte: Occhi.


Diese Taschentücher mit Occhikante habe ich im Nachlass meiner Mutter entdeckt. Obwohl meine Mutter Zeit ihres Lebens viel Handarbeiten gemacht hat, denke ich, dass diese Occhiarbeiten nicht von ihr stammen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, sie jemals bei einer solchen Arbeit gesehen zu haben. Ich habe da eine (inzwischen ebenfalls verstorbene) Tante im Verdacht, kann aber bei nächster Gelegenheit bei Verwandten danach fragen.

Sind sie nicht schön!?

Und es gibt noch mehr:


Die Kanten der Taschentücher im linken Stapel sind mehrheitlich umhäkelt. Die Nahaufnahme zeigt das deutlicher:


Da meine Mutter diese klitzekleinen Häkelnadeln besessen hat, denke ich, dass diese Arbeiten von ihr sind.
Wie schön, dass ich diese Taschentücher jetzt noch gefunden habe.





Sonntag, 17. März 2013

Siebensachens Seiten-Stiche: Dies und das


1. 50ster MMM:
Am letzten Mittwoch hatte ich meinen fünfzigsten MMM-Beitrag und ich glaube, ich habe dabei kein Kleidungsstück mehrmals gezeigt. Das war einfach meine persönliche Entscheidung. Nun habe ich beschlossen, mich beim MMM rarer zu machen und meine Schwerpunkte auf andere Dinge zu verlagern. Dank an den MMM, denn er hat mich in der Welt der Nähblogs bekannt gemacht. Die Suche nach einem Austausch mit anderen Hobbyschneiderinnen hat mich ja vor gut zwei Jahren dazu veranlasst, diesen Blog zu beginnen und das Mitmachen beim MMM war dann lange ein wichtiges Standbein.

2. Sammlung der besprochenen Schnitte:
In diesem Zusammenhang habe ich die Auflistung meiner MMM-Beiträge aufgelöst und in eine Liste aller hier im Blog besprochenen Schnitte überführt. Man kann diese Sammlung oben unter dem Header anklicken.

3. Auflistung der Beiträge bei den Stoffspielereien:
An der gleichen Stelle gibt es (schon länger, aber ich weise jetzt noch einmal darauf hin) eine Liste zum Thema "Stoffspielereien".

4. Sicherheitsabfrage:
Ich habe inzwischen die Sicherheitsabfrage bei den Kommentaren wieder eingeschaltet, weil ich in letzter Zeit relativ viel Kommentar-Spam erhalten habe. Ich werde es auch mal wieder ohne probieren und schauen, was passiert. Bitte um Verständnis; auch wenn das Kommentieren ein wenig umständlicher wird: jeder Kommentar ist willkommen und man muss nirgends angemeldet sein, um einen Kommentar abzusetzen.

5. Sew Along:
Ich überlege hin und her, soll ich oder soll ich nicht. Also jetzt doch: wer hat Lust an einem Sew Along zum Thema "Eine Jeansbluse nähen" teilzunehmen? Mir schwebt vor, den Schwerpunkt auf die persönliche, individuelle Gestaltung (Schnittdetails, Stoffe etc.) zu legen. Zeitliche Dimension: Beginn nach Ostern, Fertigstellung Ende April/Anfang Mai. Bei Interesse, kann ich gern noch ausführlicher meine Ideen darlegen.

Samstag, 9. März 2013

Siebensachens Seiten-Stiche: Tag der offenen Töpferei

Am 9. und 10. März - also heute und morgen - findet bundesweit der Tag der offenen Töpferei statt. Von 10-18 Uhr kann man Keramikwerkstätten besichtigen, Gespräche führen, sich Dinge erklären lassen und natürlich auch mitmachen. Es gibt auch Aktivitäten für Kinder. Viele Atelier bieten zusätzlich noch Kaffee und Kuchen, Getränke und Snacks an.
Wer sich speziell für Raku-Keramik interessiert, kann in einigen Werkstätten beim Rakubrand zuschauen. Z.B. bei Ursula Starke in Lich (Hessen), in Berlin-Mahlsdorf bei Dagmar Geißler, in Huntlosen bei Britta Rust. Das sind nur drei Beispiele. Wer herausfinden will, ob und was in seiner Nähe stattfindet, geht auf die oben angeführte HP, klickt das Bundesland an und orientiert sich auf der Landkarte. Oder gibt die Stichworte "Tag der offenen Töpferei" und "Raku" in eine Suchmaschine ein.

Viel Spass!

Wie sieht Raku-Keramik aus?

Zum Beispiel so:


Typisch ist das Krakelee:



Dienstag, 29. Januar 2013

Siebensachens Seiten-Stiche - Ausstellung

Bei meinem letzten Besuch des Blogs "Textil Kunst" ist mir diese Ausstellungs-Ankündigung aufgefallen:


Schade, dass Berlin für mich im Moment nicht erreichbar ist, denn Textil und Keramik - das ist genau mein Thema.
Mag jemand von den Berlinerinnen hingehen und berichten?

Sonntag, 30. Dezember 2012

Siebensachens Seiten-Stiche - Vorsätze


Wenn das alte Jahr zu Ende geht, ist es Zeit, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen.
Meine "hobbybezogenen" Vorsätze möchte ich hier einmal auflisten, auch um mich selbst in den nächsten 12 Monaten bei der Stange zu halten. Alles was ausgesprochen oder niedergeschrieben ist, verschafft mir mehr Nachdruck. Und ohne ein wenig Druck scheint es ja meistens nicht zu gehen.

Im nächsten Jahr werde ich:

  • endlich das "Hemden-Tutorial" (das ich hier vor langer, langer Zeit begonnen habe) fertig stellen;
           
  • meine Stoffvorräte abbauen und wenigstens jedes zweite Modell aus vorhandenem Stoff nähen (lacht da jemand?) und Stoffe, die ich nicht mehr verwenden will, verkaufen oder verschenken;
             
  • wieder mehr Patchwork machen (die erste Arbeit ist bereits geplant);
  • endlich den vor ewigen Zeiten begonnenen Bettüberwurf fertig stellen. Hier habe ich über den Anfang und hier über den Zwischenstand berichtet;
               
  • alle anderen UFOs beenden oder mich von ihnen trennen;            
               
                  
  • verstärkt Stoffe färben, vor allem als Kontaktfärbung,
                
  • versuchen, wieder mehr Keramik zu machen.
                 

  • mich anstrengen, Hobbys und Pflichten richtig zu gewichten.



Ich wünsche allen

ein gesundes, glückliches und kreatives Jahr.





Freitag, 31. August 2012

Siebensachens Seiten-Stiche - Presseschau

Heute war die neue "Damen Rundschau" im Briefkasten.
Heute habe ich im Zeitschriftenhandel die neue "Ottobre" entdeckt - und gekauft.
Heute kann man auf der burda-Seite die Vorschau auf das Oktoberheft sehen.

Und nun eins nach dem anderen...

In der "Rundschau" fiel mir vor allem ein Artikel über zwei Designerinnen aus München - nein, eigentlich aus Afrika - auf, die Dirndl aus afrikanischen Stoffen entworfen haben. Das Label nennt sich "Dirndl à l'Africaine". Mit klassischen Dirndln kann ich zwar gar nichts anfangen, aber diese Variante finde ich sehr witzig.

In der neuen Ottobre sind mir gleich mehrere Modelle aufgefallen:

Bolero aus Strickstoff in Form eines Wraps

Jacke aus Strickstoff im Spitzenmuster


Mantel aus Walk


Auf der Burdaseite erinnert mich dieser Mantel...


... stark an den Ottobre-Schnitt im zweiten Bild.

Und weiter:



Der Mantel sieht spannend aus, mal schauen, wie sich der Schnitt darstellt, wenn man ihn im Heft näher betrachten kann.

Die Fotos stammen von der Ottobre-Seite und der burda-Homepage.




Donnerstag, 26. Juli 2012

Siebensachens Seiten-Stiche (Schnittbesprechungen)

Gerade aus dem Urlaub zurück entdecke ich im Web eine Seite, die ich mir schon lange gewünscht habe: eine deutsche Pattern Review!


Auch wenn ich im Englischen keine Probleme habe und bei Pattern Review immer erst nachschaue bevor ich ein neues Modell angehe, eine deutsche Version ist sehr willkommen. Aber nur wenn viele mitmachen, wird das Projekt ein Erfolg. Auf meine Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass eine Suchfunktion - ohne die man in Zukunft nicht auskommen würde - in Planung ist.
Ich habe mich bereits angemeldet und das erste Modell eingestellt.

Und hier noch der Link.

Dienstag, 19. Juni 2012

Siebensachens Seiten-Stiche (Schneider-Uhr)



Ich hatte schon fast vergessen, dass ich sie besitze. Sie lag mehrere Jahre unbeachtet im Schrank und ich hatte die durchaus berechtigte Sorge, dass sie defekt sein würde. Aber ein Auswechseln der Batterie  hat schon genügt, dann noch ein neues Bändchen und ich kann sie wieder tagen!



Die genaue Zeit kann man zwar nicht ablesen aber im Urlaub, wenn's sowieso nicht auf eine Minute ankommt, genau die richtige Armbanduhr.

Dienstag, 29. Mai 2012

Siebensachens Seiten-Stiche (Recycling)

Wer ab und zu im Versandhandel Bücher bestellt, kennt wahrscheinlich diese Verpackungen:


Nicht wegwerfen!
Man kann diese Verpackungen verwenden, um z.B. angefangene Nähprojekte für eine Weile zu verwahren.


Ich stecke also meine zugeschnittenen Teile, das Schnittmuster usw. hinein, klappe es zu, beschrifte den Rücken (mit Bleistift, dann kann ich radieren und den Karton mehrmals verwenden) und stelle ihn ins Regal.*


So ist alles geschützt, gut verwahrt und einfach wiederzufinden.

_____________________

* Das Foto oben zeigt, dass ich die Fragmente meiner "Trapunto-Jacke" auf diese Weise verstaut habe.





Dienstag, 6. März 2012

Siebensachens Seiten-Stiche (Nähfragezeichen)

Meike wirft in ihrem Näh-Fragezeichen Nr. 31 folgende Frage in die Bloggerrunde:

Wie notiert ihr euch wichtige Informationen/Lernerfahrungen/Anpassungen nach dem Zuschnitt und dem Nähen, wenn ihr eure Schnitte archiviert. Auf den Schnittteilen, auf einem Extrablatt, in eurem Näh-Notizbuch, im Blog? 

Meine Antwort:

Inzwischen betreibe ich die Archivierung und Beschriftung der Schnittmuster eher akribisch. Da ich fast nur nach Schnitten aus Modellheften nähe, habe ich immer ein auf Papier (Folie habe ich ausprobiert - hat mir nicht gefallen) kopiertes Schnittmuster. Das wandert in eine Klarsichthülle und diese in einen Ordner. Mit in die Hülle lege ich einen Zettel, auf dem alles Wichtige notiert ist: Quelle, Größe, Datum, alle vorgenommenen Änderungen und auch bei Bedarf Anmerkungen zu evtl. noch nötigen weiteren Änderungen, falls ich den Schnitt noch einmal verwenden sollte. Einen Schnipsel vom verwendeten Stoffe tue ich auch dazu.
Etwa einmal im Jahr miste ich meine Schnittmuster aus: Alles wird durchgesehen und der eine oder andere Schnitt wandert in die Altpapiertonne - oder in einen Sammelkarton für kleine Seidenpapierstücke. Die verwende ich dann gern für kleine Teile, auch zum kopieren von Stickmustern. Das ist sparsam und praktisch.



Auch wenn ich regelmäßig ausmiste, werden die Schnittmuster mehr und die Anzahl der Ordner nimmt zu. Dann beginne ich nach Modellart zu unterscheiden, d.h., in einem Ordner sind nur Oberteile und Kleider, im nächsten Jacken und Mäntel usw.



Nachdem ich ein paarmal nicht mehr schlau geworden bin aus meinen rudimentären Notizen zu den Schnitten, mache ich sie inzwischen eher ausführlich. Darüber hinaus führe ich Buch: Jahresweise notiere ich, was ich genäht habe. Neben den Angaben zum Schnitt, Stoff und seiner Herkunft, evtl. auch Preis und Pflege des fertigen Modells, schreibe ich auch die verwendeten Nähzutaten auf, vor allem bei Knöpfen und - das finde ich inzwischen wichtig - die Nr. des verwendeten Nähgarns. Das mache ich so, nachdem ich einmal vergeblich nach dem passenden Nähgarn gesucht habe, als ich eine gut sichtbare Steppnaht nachnähen musste.

Im Moment arbeite ich daran, jedes genähte Modell auf einem DIN A4-Blatt zu portraitieren; dann kann ich alle Werke sowohl auf dem Computer als auch als Ausdruck archivieren. Das müsste doch ein ganz schönes "Bilderbuch" geben? Und man kann bei Bedarf mal schnell etwas zeigen. Dafür habe ich begonnen, eine Vorlage aus dem Apple-Textprogramm Pages einzurichten. Sobald das fertig und vorzeigbar ist, werde ich hier darüber berichten.

Dienstag, 15. März 2011

Ausstellung zum Thema Mode und Kunst

Ich habe heute morgen im Radio einen Hinweis auf eine Ausstellung des Kunstvereins Friedberg (Hessen) gehört, den ich hier weitergeben möchte. Simona Galeckaite, Absolventin der Städelschule in Frankfurt/Main, setzt sich in ihren Arbeiten mit dem Thema "Mode und Kunst - Kunst und Mode" auseinander. Leider ist die Ausstellungsankündigung ein wenig mager und zeigt nur ein einziges Bild; die Homepage der Künstlerin macht leider auch keine Aussage über die aktuelle Ausstellung und zeigt Bilder anderer Arbeiten. Für einen wirklichen Eindruck müsste man sich also die Ausstellung ansehen - auf denn!