Samstag, 15. Juni 2019

Genähte Kleinigkeiten - Teil 2: Für das Sofa

Bei mir lagen seit Jahr und Tag zwei textile Tischläufer unbenutzt im Schrank. Ich habe sie nicht verwendet und Abnehmer hatte ich auch nicht dafür gefunden. Jetzt kam ich endlich auf die Idee, sie umzuarbeiten. Glücklicherweise hatten sie genau das passende Format, dass ich aus jedem Läufer zwei Sofakissen arbeiten konnte. Die Kissenrückseite habe ich aus meinen Stoffbeständen ergänzt.
Von den Läufern gibt es kein Foto; ich habe vergessen, vor dem Auftrennen eins zu machen. Aber man kann sich das vorstellen, wenn man die fertigen Kissen sieht:



Die Läufer hatten nur eine Rückseite aus einem dünnen Baumwollstoff, den ich abgetrennt habe; gequiltet waren sie nicht. Ich habe sie quer durchgeschnitten und die hinzugefügte einfarbige Rückseite hat einen verdeckten Reißverschluss bekommen:


Auf diesem Foto sieht man besser, wie sich die Vorderseite zusammensetzt. Da sind schmale Streifen  aus verschiedenen Rottönen, natur und schwarz. Bei den anderen beiden Kissen sind es verschiedene Blaus. Am Rand sind die Streifen klappkantig auf dem einfarbigen Hauptstoff abgesteppt. Die Kissen bestehen komplett aus einem Leinen in mittlerer Stärke.


Wenn mir die Idee zu dieser Umarbeitung doch nur früher gekommen wäre! Jetzt habe ich zwei ganz ansehnliche Garnituren Kissenhüllen für die Sitzgruppe im Wohnzimmer und kann nach Bedarf wechseln (und auch mal waschen ...). Das andere Set ist ebenfalls in Patchworktechnik entstanden und es durchaus wert, hier einmal gezeigt zu werden. Zwei Exemplare brauchen allerdings eine neue, schönere Rückseite; das will ich mir für demnächst einmal vornehmen.


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