Ja, die kürzlich als Probemodell genähte Jacke ist so gut gelungen, dass ich sie schon mehrmals getragen habe. Hier habe ich sie zu schwarzer Hose und Rolli kombiniert:
Die Schnittbesprechung kann man hier nachlesen. Das zweite Modell, das "eigentliche" aus einem hochwertigen Wollstrick, ist inzwischen fertig und wird hier demnächst gezeigt.
Wer alle anderen Beiträge zum MMM anschauen möchte, klickt hier.
Kleidung nähen - Patchwork und Quilts - Textile Experimente - Färben - Weben - Spinnen
Mittwoch, 29. Januar 2014
Donnerstag, 23. Januar 2014
Flohmarkt - Teil 4
Mein Flohmarkt geht in die vierte Runde, denn ich habe wieder etwas "ausgegraben", das ich Interessierten zur Verfügung stellen möchte. Die Zeitschriften und Bücher möchte ich verschenken und bitte nur um die Erstattung des Portos. Das ist zwar bei jedem Einzelposten nur ein lächerlicher Betrag, der sich jedoch bei sechs Artikeln summieren würde. Ich bitte um Verständnis.
Darüber hinaus ist der Ablauf wie zuvor: Wer Interesse hat, meldet sich in den Kommentaren oder schickt eine Mail; die Adresse ist im Profil. Der Austausch von Kontoverbindung und Versandadresse erfolgt dann ebenfalls per Mail. Wer zuerst kommt ...
1. Wolle
Material: Schachenmayr Sympatik 70% Poly, 30% Wolle; LL: 100m/50g Knäuel, für Nadel 4,5-5,5
Menge: 3 Kn. sand, 2 Kn. rot, 1 Kn. blau, ca. 30g goldfarben plus diverse Reste; TTL: ca. 430g
Preis: € 5.- inkl. Versand in D
VERGEBEN
2. Zeitschrift: Filati Frühling/Sommer 2008
Preis: € 1,50 fürs Porto
VERGEBEN
3. Zeitschrift: burda Stricken 2013
4. 2 Reste Brokatstoff
links: ca.110x140cm mit fehlender Ecke 45x25cm
rechts: ca.100x60cm
Material: 100% Synthetik
geeignet für: Deko, Taschen etc. (Beispiel)
Preis: € 5.- inkl. Versand in D
VERKAUFT
7. Buch: Patchwork von A bis Z
9. Stulpen und Stirnband aus Wollwalk, handgearbeitet
Material: 100% Wolle, mit Rocailles und Stiftperlen bestickt
Farbe: grau meliert und rot
Größe: Umfang Stirnband 58,5cm (also für "Dickköpfe")
unbenutzt
Preis: € 10.- incl. Versand in D
VERKAUFT
Darüber hinaus ist der Ablauf wie zuvor: Wer Interesse hat, meldet sich in den Kommentaren oder schickt eine Mail; die Adresse ist im Profil. Der Austausch von Kontoverbindung und Versandadresse erfolgt dann ebenfalls per Mail. Wer zuerst kommt ...
1. Wolle
Menge: 3 Kn. sand, 2 Kn. rot, 1 Kn. blau, ca. 30g goldfarben plus diverse Reste; TTL: ca. 430g
Preis: € 5.- inkl. Versand in D
VERGEBEN
2. Zeitschrift: Filati Frühling/Sommer 2008
Preis: € 1,50 fürs Porto
VERGEBEN
3. Zeitschrift: burda Stricken 2013
Bildquelle: burda
Preis: € 1,50 fürs Porto
VERGEBEN
4. 2 Reste Brokatstoff
links: ca.110x140cm mit fehlender Ecke 45x25cm
rechts: ca.100x60cm
Material: 100% Synthetik
geeignet für: Deko, Taschen etc. (Beispiel)
Preis: € 5.- inkl. Versand in D
VERKAUFT
5. Buch: Crazy Patchwork
Bildquelle: Amazon
Preis: € 1,50 fürs Porto
6. Buch: Patchwork Kleidung
Bildquelle: Amazon
inkl. Schnittmusterbogen für Modelle wie auf dem Titel
Preis: € 1,50 fürs Porto
VERGEBEN
Bildquelle: Amazon
Preis: € 2,50 fürs Porto (> 500g)
VERGEBEN
8. Buch: Patchwork im Landhausstil
Bildquelle: Amazon
Preis: € 2,50 fürs Porto (> 500g)
VERGEBEN
Farbe: grau meliert und rot
Größe: Umfang Stirnband 58,5cm (also für "Dickköpfe")
unbenutzt
Preis: € 10.- incl. Versand in D
VERKAUFT
Dienstag, 21. Januar 2014
Morgenmantel: burdastyle 12/2013 Modell 116
Morgenmäntel sind gerade bei einigen Bloggerinnen ein Thema. Lucy vom Blog "Nahtzugabe" näht gerade einen - übrigens nach dem selben Schnitt wie ich - und dort finden sich auch Links zu den anderen Modellen. Ich besitze und trage Morgenmäntel schon sehr lange; die meisten waren selbstgenäht. Jetzt war wieder ein neuer fällig, da der alte völlig abgetragen ist.
Der neue "Moma":
Der Schnitt ist eigentlich eine Jacke; ich finde ihn jedoch sehr geeignet für mein Projekt:
Die Suche nach einem geeigneten Stoff hat sich unerwartet schwierig gestaltet. Ich hatte eher eine genaue Vorstellung davon, wie er nicht aussehen sollte. Nun habe ich nach einem Stoff gegriffen, der für meine Verhältnisse eine ungewohnte Optik hat: eingewebte Lurexfäden. Aber das Material ist immerhin Leinen, das ich jedoch im Verdacht habe, mit Viskose gemischt zu sein. Wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse beim Fotografieren, hat der Stoff beinahe auf jedem Foto eine andere Farbe. Die Originalfarbe ist ein helles bläuliches Türkis. Witzig: Im Laden lag der Stoff bei den Faschingsstoffen.
Vor dem Kopieren des Schnitts habe ich die Teile grob vermessen und festgestellt, dass mir Gr. 36 genügt, das sind zwei Nummern kleiner als normal. Den Rumpf habe ich etwas verlängert. Ursprünglich hatte ich vor, den Mantel zu füttern, habe auch einen Stoff dafür gekauft, aber beim Zuschneiden habe ich mich dagegen entschieden; der Morgenmantel dürfte auch so ausreichend wärmen - und schließlich geht es ja aufs Frühjahr zu, oder? - und vielleicht mag ich ja für die nächste Herbst/Wintersaison noch einen etwas wärmeren nähen. Zwei Morgenmäntel sind ja nun wirklich nicht zuviel! Der Futterstoff ist erst einmal in den Vorrat gewandert; vielleicht taucht er einmal im Flohmarkt auf...
Der Stoff hatte eine farbig abgesetzte Webkante, die ich am Ausschnittbesatz und an den Ärmeln als Effekt aufgenäht habe. Sie dient mir auch als Gürtelschlaufe:
Irgendwie erinnert mich der Mantel ein wenig an ein Haremsgewand... also doch Fasching ...
Ich möchte noch kurz erwähnen, wie ich den Gürtel genäht habe. Da der fertige Gürtel 3 cm breit sein soll, habe ich einen 9 cm breiten Stoffstreifen zugeschnitten, das sind zweimal die Breite plus zweimal 1,5 cm NZG. Den Streifen an der langen Seite zum Schlauch zusammennähen. Nun schiebe ich eine Holzleiste (aus dem Baumarkt) in geeigneter Breite so in den Tunnel, dass die Naht oben liegt. Jetzt kann ich die Naht ausbügeln, ohne an den Seiten Knicke einzubügeln, die mir beim Wenden und Formen des Gürtels hinderlich wären. Nun wird der Schlauch mit Hilfe einer Wendenadel gewendet und so gelegt, dass die Naht in der Mitte verläuft. Wenn man vorher sorgfältig gebügelt hat, legt sich die NZG genau in der Breite des Gürtels flach aus, sorgt so für eine Verstärkung und der Gürtel ist überall gleich dick.
Fazit:
Man sollte auf jeden Fall die Größe überprüfen, denn der Schnitt fällt groß aus. Natürlich ist das Modell auch als legere Jacke denkbar. Die Wahl des Stoffes ist ausschlaggebend, wenn es richtig gut aussehen soll. Schön finde ich die eckig eingesetzten Ärmel, die mit dem Ausschnittbesatz, der ebenfalls am unteren Ende eine Ecke aufweist, harmoniert. An den Ärmelecken und beim Besatz muss man beim Annähen mehrfach den Stoff bis zur Naht einschneiden; da empfehle ich dringend das Aufbügeln von kleinen Vlieselinestücken.
Der neue "Moma":
Der Schnitt ist eigentlich eine Jacke; ich finde ihn jedoch sehr geeignet für mein Projekt:
Bildquelle: burdastyle
Die Suche nach einem geeigneten Stoff hat sich unerwartet schwierig gestaltet. Ich hatte eher eine genaue Vorstellung davon, wie er nicht aussehen sollte. Nun habe ich nach einem Stoff gegriffen, der für meine Verhältnisse eine ungewohnte Optik hat: eingewebte Lurexfäden. Aber das Material ist immerhin Leinen, das ich jedoch im Verdacht habe, mit Viskose gemischt zu sein. Wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse beim Fotografieren, hat der Stoff beinahe auf jedem Foto eine andere Farbe. Die Originalfarbe ist ein helles bläuliches Türkis. Witzig: Im Laden lag der Stoff bei den Faschingsstoffen.
Vor dem Kopieren des Schnitts habe ich die Teile grob vermessen und festgestellt, dass mir Gr. 36 genügt, das sind zwei Nummern kleiner als normal. Den Rumpf habe ich etwas verlängert. Ursprünglich hatte ich vor, den Mantel zu füttern, habe auch einen Stoff dafür gekauft, aber beim Zuschneiden habe ich mich dagegen entschieden; der Morgenmantel dürfte auch so ausreichend wärmen - und schließlich geht es ja aufs Frühjahr zu, oder? - und vielleicht mag ich ja für die nächste Herbst/Wintersaison noch einen etwas wärmeren nähen. Zwei Morgenmäntel sind ja nun wirklich nicht zuviel! Der Futterstoff ist erst einmal in den Vorrat gewandert; vielleicht taucht er einmal im Flohmarkt auf...
Der Stoff hatte eine farbig abgesetzte Webkante, die ich am Ausschnittbesatz und an den Ärmeln als Effekt aufgenäht habe. Sie dient mir auch als Gürtelschlaufe:
Irgendwie erinnert mich der Mantel ein wenig an ein Haremsgewand... also doch Fasching ...
Ich möchte noch kurz erwähnen, wie ich den Gürtel genäht habe. Da der fertige Gürtel 3 cm breit sein soll, habe ich einen 9 cm breiten Stoffstreifen zugeschnitten, das sind zweimal die Breite plus zweimal 1,5 cm NZG. Den Streifen an der langen Seite zum Schlauch zusammennähen. Nun schiebe ich eine Holzleiste (aus dem Baumarkt) in geeigneter Breite so in den Tunnel, dass die Naht oben liegt. Jetzt kann ich die Naht ausbügeln, ohne an den Seiten Knicke einzubügeln, die mir beim Wenden und Formen des Gürtels hinderlich wären. Nun wird der Schlauch mit Hilfe einer Wendenadel gewendet und so gelegt, dass die Naht in der Mitte verläuft. Wenn man vorher sorgfältig gebügelt hat, legt sich die NZG genau in der Breite des Gürtels flach aus, sorgt so für eine Verstärkung und der Gürtel ist überall gleich dick.
Fazit:
Man sollte auf jeden Fall die Größe überprüfen, denn der Schnitt fällt groß aus. Natürlich ist das Modell auch als legere Jacke denkbar. Die Wahl des Stoffes ist ausschlaggebend, wenn es richtig gut aussehen soll. Schön finde ich die eckig eingesetzten Ärmel, die mit dem Ausschnittbesatz, der ebenfalls am unteren Ende eine Ecke aufweist, harmoniert. An den Ärmelecken und beim Besatz muss man beim Annähen mehrfach den Stoff bis zur Naht einschneiden; da empfehle ich dringend das Aufbügeln von kleinen Vlieselinestücken.
Montag, 13. Januar 2014
Jersey-Jacke: Wardrobe Basic (Ottobre 5/2013-13)
Der Schnitt dieser Jacke, die im Original aus einem leicht angeflitzten Strick gearbeitet wird, hat mir spontan gefallen. Eigentlich ganz schlicht; auffällig sind nur die von der Schulter ausgehenden langen Abnäher, der an einen Kelchkragen erinnernde Ausschnitt, der Häkchenverschluss und natürlich die Taillenabnäher, die wie Biesen nach außen genäht werden.
Da ich noch nicht oft nach Ottobre-Schnitten genäht habe, schien mir ein Probemodell sinnvoll; vor allem weil ich meine Jacke aus einem hochwertigen, teuren Strick nähen wollte. Für den Test habe ich einen preiswerteren, dickeren Interlock-Jersey aus reiner Baumwolle gefunden. Die Farbe - helles Oliv - war da schon nur noch zweitrangig. Mein Gefühl sagte mir allerdings, dass der Schnitt für mich funktionieren würde; also habe ich auf ein tragbares Probemodell gepokert. Und gewonnen:
Hier eine Sammlung meiner Anmerkungen zum Schnitt:
(aus dem Heft abfotografiert)
Da ich noch nicht oft nach Ottobre-Schnitten genäht habe, schien mir ein Probemodell sinnvoll; vor allem weil ich meine Jacke aus einem hochwertigen, teuren Strick nähen wollte. Für den Test habe ich einen preiswerteren, dickeren Interlock-Jersey aus reiner Baumwolle gefunden. Die Farbe - helles Oliv - war da schon nur noch zweitrangig. Mein Gefühl sagte mir allerdings, dass der Schnitt für mich funktionieren würde; also habe ich auf ein tragbares Probemodell gepokert. Und gewonnen:
Hier eine Sammlung meiner Anmerkungen zum Schnitt:
- leicht und schnell zu nähen,
- gute Passform,
- Der Ausschnitt/Kelchkragen legt sich sehr schön und lässt auch Platz für einen Blusenkragen.
- Die Ärmel sind für mich 1cm zu lang.
- Im Bereich der Ziernähte sollte man evtl. Vlieseline aufbügeln.
- Die Ziernähte nur 4mm (statt 7mm) breit abnähen und
- Ziernähte zuletzt nähen, damit man bei einer Anprobe die Position überprüfen kann.
- Die Arbeitsanleitung sieht vor, die Belege auf den Vorderteilen mit kleinen Handstichen festzunähen. Das wäre bei meinem Jersey wahrscheinlich außen sichtbar gewesen; deshalb habe ich die Belege nur in der HM und an der Schulternaht angenäht; wenn man sie 1-2cm breiter zuschneidet, könnte man die Kanten an den Schulterabnähern und im Beriech der ersten Ziernähte annähen. Bei Strickstoffen sollte die Originalmethode jedoch funktionieren.
- Die Unternaht habe ich auch zwischen den Schulternähten gearbeitet.
- In Ermangelung eines farblich auch nur annähernd passenden Overlockgarns habe ich die Kanten nur mit der Zackenschere beschnitten; so ist es auch in der Arbeitsanleitung vorgesehen.
- Bindebändchen ersetzt Häkchenverschluss
Ich habe allerdings noch keine Ahnung, zu welchen anderen Kleidungsstücken ich diese Jacke gut kombinieren kann, denn, wie gesagt, der Farbton war eher Zufall. Sobald ich etwas gefunden habe, gibt es auch ein Tragefoto.
In der Zwischenzeit kann ich schon die eigentliche Jacke in Angriff nehmen. Der Stoff ist ein mittelschwerer Merino-Singlejersey, den ich bei Anita Pavani (temporärer Link) gekauft habe. Demnächst geht's los.
Sonntag, 5. Januar 2014
Me Made Mittwoch - Special: Lieblingsmodell 2013
Der Me Made Mittwoch-Blog ruft die Hobbyschneiderinnen auf, das Lieblingsmodell des gerade vergangen Jahres zu benennen:
"Was habe ihr besonders gerne getragen? Was ist euch besonders gut gelungen? Welches Kleidungsstück war für euch etwas Besonderes? Welches war euch besonders wichtig, in welchem fühltet ihr euch besonders wohl? (Zitat aus Lucys Einleitungspost).
Meine Wahl fällt auf ein praktisches Kleidungsstück. Ich habe erst einmal nachschauen müssen, wann ich meine Trench-Jacke genäht habe - ja, in 2013 - gefühlt habe ich sie schon länger. Wahrscheinlich weil ich sie so oft getragen habe.
"Was habe ihr besonders gerne getragen? Was ist euch besonders gut gelungen? Welches Kleidungsstück war für euch etwas Besonderes? Welches war euch besonders wichtig, in welchem fühltet ihr euch besonders wohl? (Zitat aus Lucys Einleitungspost).
Meine Wahl fällt auf ein praktisches Kleidungsstück. Ich habe erst einmal nachschauen müssen, wann ich meine Trench-Jacke genäht habe - ja, in 2013 - gefühlt habe ich sie schon länger. Wahrscheinlich weil ich sie so oft getragen habe.
Die Trench-Jacke (Link zur Schnittbesprechung) hat mich stetig durch das Jahr begleitet. Im Alltag, vor allem bei meinen Fahrradfahrten zum Arbeitsplatz, auf Reisen und auch noch bei Temperaturen nahe dem Gerfrierpunkt, solange ich etwas Warmes darunter trage. Gestern hatte ich sie an, als ich bei 3°C auf dem Rad zum Supermarkt gefahren bin.
Als ich die bereits veröffentlichten Beiträge zum MMM-Special durchgesehen habe, ist mir aufgefallen, dass dort bereits drei Trenchs als Lieblingsmodell 2013 benannt worden sind: von Lucy, von Siebenhundertsachen und von Katarina. Freut mich.
Samstag, 28. Dezember 2013
Stoffspielereien im Dezember: Utensilo
Die Stoffspielereien im Dezember stehen unter dem Motto: Behältnisse.
Wenn mein selbstgefärbter Stoff nicht wäre, hätte ich meinen an Einfachheit kaum zu überbietenden (oder besser: unterbietenden) Beitrag hier gar nicht vorgestellt. Es ist ein Utensilo:
Der Leinenstoff ist mit braunen und einigen roten Zwiebelschalen in Eco Print-Technik gefärbt. Er gehört zu meinen frühen Werken und lag eine ganze Zeit unverarbeitet in der Schublade. Kürzlich hatte ich ihn wieder in der Hand als ich nach Material für ein Utensilo gesucht habe, in dem ich die in der Küche anfallenden Zwiebelschalen sammeln kann. Das Papiertütchen, das ich bisher benutzt habe, ist ja nicht wirklich "standesgemäß". Was liegt näher als ein mit Zwiebelschalen gefärbten Stoff für ein Utensilo für Zwiebelschalen zu verwenden? Nun haben wieder einmal die Stoffspielereien die Realisierung der Idee kräftig beschleunigt. Danke für den Schubs.
Anleitungen zum Nähen eines Utensilos sind leicht zu finden und zur Not kommt man auch selbst darauf, wie man es nähen muss. Für die meisten Utensilos, die man im Netz sieht, wurden zwei verschiedene Stoffe verwendet, so dass, wenn man den oberen Rand umlegt, diese zwei Stoffe außen zu sehen sind. Ich wollte jedoch, dass so viel wie möglich "Zwiebelmuster" sichtbar ist und habe für Außen- und Innenseite den gleichen Stoff verwendet und nur den Rand einfarbig eingefasst, damit ein kleiner Kontrast entsteht. Der Stoff des Einfassstreifens ist ebenfalls pflanzengefärbt, jedoch nicht mit Zwiebelschalen. Wenn man den Rand so wie hier arbeitet, kann man zwei separate Utensilo-Teile nähen und die offenen Kanten oben mit dem Stoffstreifen einfassen. Dabei entfällt auch die Wendeöffnung.
So steht es nun, mein Zwiebelutensilo, in der Küche und nimmt Material für die nächste Färbesession auf. Ich freue mich schon drauf.
Und weil ich manchmal auch rote Zwiebeln verarbeite, habe ich dafür ebenfalls ein Säckchen:
Die Beiträge zu den Stoffspielereien in diesem Monat werden von frifris gesammelt. Vielen Dank für die Mühe.
Wenn mein selbstgefärbter Stoff nicht wäre, hätte ich meinen an Einfachheit kaum zu überbietenden (oder besser: unterbietenden) Beitrag hier gar nicht vorgestellt. Es ist ein Utensilo:
Der Leinenstoff ist mit braunen und einigen roten Zwiebelschalen in Eco Print-Technik gefärbt. Er gehört zu meinen frühen Werken und lag eine ganze Zeit unverarbeitet in der Schublade. Kürzlich hatte ich ihn wieder in der Hand als ich nach Material für ein Utensilo gesucht habe, in dem ich die in der Küche anfallenden Zwiebelschalen sammeln kann. Das Papiertütchen, das ich bisher benutzt habe, ist ja nicht wirklich "standesgemäß". Was liegt näher als ein mit Zwiebelschalen gefärbten Stoff für ein Utensilo für Zwiebelschalen zu verwenden? Nun haben wieder einmal die Stoffspielereien die Realisierung der Idee kräftig beschleunigt. Danke für den Schubs.
Anleitungen zum Nähen eines Utensilos sind leicht zu finden und zur Not kommt man auch selbst darauf, wie man es nähen muss. Für die meisten Utensilos, die man im Netz sieht, wurden zwei verschiedene Stoffe verwendet, so dass, wenn man den oberen Rand umlegt, diese zwei Stoffe außen zu sehen sind. Ich wollte jedoch, dass so viel wie möglich "Zwiebelmuster" sichtbar ist und habe für Außen- und Innenseite den gleichen Stoff verwendet und nur den Rand einfarbig eingefasst, damit ein kleiner Kontrast entsteht. Der Stoff des Einfassstreifens ist ebenfalls pflanzengefärbt, jedoch nicht mit Zwiebelschalen. Wenn man den Rand so wie hier arbeitet, kann man zwei separate Utensilo-Teile nähen und die offenen Kanten oben mit dem Stoffstreifen einfassen. Dabei entfällt auch die Wendeöffnung.
So steht es nun, mein Zwiebelutensilo, in der Küche und nimmt Material für die nächste Färbesession auf. Ich freue mich schon drauf.
Und weil ich manchmal auch rote Zwiebeln verarbeite, habe ich dafür ebenfalls ein Säckchen:
Die Beiträge zu den Stoffspielereien in diesem Monat werden von frifris gesammelt. Vielen Dank für die Mühe.
Freitag, 20. Dezember 2013
Siebensachens Seiten-Stiche: Neue Nähzeitschrift
Gestern ist mir diese Zeitschrift in einer Bahnhofsbuchhandlung aufgefallen:
Es gibt offenbar eine deutsche Ausgabe der italienischen Schnittmusterzeitschrift "La mia Boutique", die bei uns "Meine Boutique" heißt. Die Modelle sind identisch mit der Novemberausgabe der italienischen Mutterzeitschrift. Im Forum der "Hobbyschneiderin 24" und bei der Hobbyschneiderin Anne Liebler gibt es Threads darüber. Ich begrüße jedenfalls die deutsche Ausgabe, auch wenn ich mit den italienischen Größen meine Probleme habe. Ratsam ist auf jeden Fall, die Maßtabelle gründlich zu studieren und mit anderen zu vergleichen.
In der ersten Ausgabe gefällt mir besonders dieses Modell:
Es gibt zwei Modelle, die als "große Größe" ausgewiesen sind, drei Kinderschnitte, einige Accessoires und eine mehrseitige Vokabelsammlung verwendeter Nähbegriffe in Italienisch-Deutsch. Sie soll helfen, den italienisch beschrifteten Schnittmusterbogen zu verstehen, aber darüber hinaus kann ich mir meine italienischen Boutique-Ausgaben nun besser erschließen. Angenehm finde ich, dass die Modelle so fotografiert sind, dass man bereits einen guten Eindruck von den Schnitten bekommen kann bevor man in den Anleitungsteil schaut. Der Preis der Zeitschrift von € 5,40 halbiert in etwa den Betrag, den man hier für die italienische Ausgabe zahlen muss. Das ist ein Wort.
Es gibt offenbar eine deutsche Ausgabe der italienischen Schnittmusterzeitschrift "La mia Boutique", die bei uns "Meine Boutique" heißt. Die Modelle sind identisch mit der Novemberausgabe der italienischen Mutterzeitschrift. Im Forum der "Hobbyschneiderin 24" und bei der Hobbyschneiderin Anne Liebler gibt es Threads darüber. Ich begrüße jedenfalls die deutsche Ausgabe, auch wenn ich mit den italienischen Größen meine Probleme habe. Ratsam ist auf jeden Fall, die Maßtabelle gründlich zu studieren und mit anderen zu vergleichen.
In der ersten Ausgabe gefällt mir besonders dieses Modell:
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