Während der letzten Wochen hatte ich keine rechte Lust zu bloggen und da das für mich ein zwang- und verpflichtungsfreies Terrain ist, gab es eine Zeitlang hier nichts zu lesen. Jetzt habe ich wieder Spaß daran.
Gestern hatte ich die Zeit, einige Stunden im Nähzimmer zu werkeln. Dabei habe ich die Hose getragen, deren Entstehung ich hier und hier dokumentiert habe. Über die Fertigstellung habe ich dann nichts mehr gepostet, was sich mit der Blogpause und dem Umstand begründet, dass ich mit dem Ergebnis nicht recht zufrieden war. Inzwischen hat sich das etwas geändert.
Die Hose hat sich beim Tragen steif angefühlt, was wohl auf den weniger hochwertigen, sprich billigen, Stoff zurückzuführen ist. Letztlich ist es schon meistens so, dass billig und gut nicht oft zusammengehen. Und wenn, dann war das Material nicht billig sondern preiswert. Ich habe den gleichen Schnitt verwendet wie für meine weiße Jeans, die ich für gut gelungen halte und auch gern trage, aber bei diesem Modell stand der Bund in der hinteren Mitte ab, als hätte ich keine Hohlkreuzanpassung gemacht. Inzwischen habe ich die Hose offenbar ein wenig "eingetragen", denn der Stoff fühlt sich jetzt weicher an und der Bund sitzt besser.
Gut so, denn Farbe und Muster der Hose gefallen mir eigentlich gut; das war ja auch der Grund für den Kauf des Stoffes. Ein dunkelblaues Oberteil passt meiner Meinung nach am besten dazu: Mein selbstgenähtes Kurzarm-Shirt (im verlinkten Post über die weiße Jeans zu sehen) oder auch ein gekauftes Longsleeve, wie gestern. Am kühleren Morgen habe ich noch mein selbstgestricktes Tuch Nymphalidea dazu getragen.
Oh, schon so spät - muss noch rasch was einkaufen. Werfe diese Jacke über:
Beim Verlinken bemerke ich, dass diese Jacke inzwischen drei Jahr alt ist. Ich habe sie in dieser Zeit häufig getragen, was man ihr ansieht. Ich sollte eine neue nähen ...
Ist das Label auf dem Hosenbund aufgefallen? Hier nochmals näher:




































