Herzlich willkommen! Heute darf ich bei den Stoffspielereien Gastgeberin sein. das Thema ist: Schablonieren.
Wir wollen mit - fertigen oder selbst geschnittenen - Schablonen auf Stoff drucken. Man kann das ganz unaufwändig angehen und braucht dafür außer Stoff (den haben wir ja alle da) wenigstens eine geeignete Farbe, ein Motiv, Papier sowie ein Werkzeug zum Auftragen der Farbe.
Ich werde allerdings erst am Nachmittag dazu kommen, eure Beiträge zu verlinken und bitte um Verständnis
Die Liste der Teilnehmerinnen:
Schablonendruck ist für mich zwar nicht neu, aber ich habe das länger nicht gemacht. In einem Ordner habe ich ein paar Schablonen aus Papier und Folie gefunden, wollte aber gern Freezer Paper ausprobieren. von dem ich eine Rolle da habe. Als Farbe habe ich Siebdruckfarbe verwendet; ebenfalls aus dem Vorrat.
Schablonen kann man mit der Schere oder mit einem Cuttermesser schneiden oder plotten. Einen Plotter besitze ich nicht und mit dem Cutter hatte ich bisher keinen Erfolg - also habe ich mit der Schere geschnitten. Das dauert länger und ist auch nicht so akkurat aber mit einer kleinen, spitzen Schere machbar. Dabei habe ich größere Papierbögen schließlich durchschneiden müssen, da ich das große Format beim Schneiden nicht gut handhaben konnte.
Ich habe ein paar Stoffe herausgesucht und mit Papierschablonen angefangen. Das klappte nur eingeschränkt gut, denn das Papier wellte sich. Es kann auch leicht einreißen und ist oft nur einmal zu verwenden. Ein besonderes Papier ist Steinpapier, das aus 80% Steinmehl besteht und wasser- und reißfest ist. Das funktionierte schon besser, denn es ist stabiler und haltbarer. Das Freezer Paper kommt bei mir jedoch auf Platz 1. Es hat eine beschichtete Seite, die man auf den Stoff aufbügeln kann. Vorteil: scharfe Konturen und kein Verlaufen der Farbe unter das Papier. Man kann die Schablone mehrfach verwenden; das Papier sollte vor dem Abziehen vom Stoff aber weitestgehend trocken sein, sonst kann auch hier die Schablone Schaden nehmen oder sich zumindest unschön wellen. Ich habe zum Trocknen den Fön zu Hilfe genommen.
Drei Stoffe habe ich zum Bedrucken ausgesucht; sie sind alle einmal während eines Kurses bei den Jeromins entstanden, auch wenn diese Exemplare nicht unbedingt den Inhalt des Kurses wiedergeben. Die Stoffe sind Stücke von weißen Bettbezügen bzw. Tischdecken, d.h., der Stoff ist nicht glatt wie ein Baumwollsatin, sondern hat eine Webstruktur. Dabei wollte ich auch herausfinden, ob das einem Schablonendruck abträglich ist. Zum Auftragen der Farbe habe ich eine Schaumstoffrolle verwendet. Das funktioniert sehr gut, auch wenn relativ viel Farbe im Schaumstoff verbleibt und am Ende ausgewaschen wird.
Das Rosen-Motiv habe ich zweimal, das Schirmchen-Motiv einmal verwendet:
Mein Plan war, aus einem der Stoffe ein Hülle für mein Notebook zu nähen. Der grüne Stoff mit den Schirmen hat mir fast noch am besten gefallen, aber die Aufteilung war ungünstig. Das habe ich mit Hilfe von diesen Winkeln herausgefunden:
Beim Rosen-Motiv war es besser.
Die Notebook-Tasche hat ein Innenfutter und einen Reißverschluss, der oben rechts und links ein paar Zentimeter um die Ecke geht.
Auf meinem Bildschirm ist die Farbe der Rosen nicht naturgetreu. Am besten sieht man die grüne Farbe noch hier:
So habe ich den Stoffspielereien eine Notebook-Tasche zu verdanken.
Danke an alle, die diesmal mitgemacht haben. Im November (29.11.) ist das Thema: Teppiche, Gastgeberin wird Gabi (made with Blümchen) sein.
Macht doch alle wieder mit!









