Das November-Thema lautet: Techniken im Dialog, vorgeschlagen von Tyche, die auf ihrem Blog heute unsere Spielereien sammelt (Link). Vielen Dank für das spannende Thema!
Ich habe Färben und Sticken kombiniert und in einen Dialog treten lassen. Meine Inspiration kam über Jude Kingshott, deren Arbeiten ich schon länger bewundere. Sie sagt, dass das Besticken ihrer Färbungen die Phase ihrer Arbeiten ist, die sie am meisten liebt. Unter ihrem Namen habe ich die Galerie auf ihrer Homepage verlinkt - wer mal schauen möchte.
Ein gefärbtes Tuch war vorhanden; ich hatte es für die Stoffspielereien im Juni angefertigt:
Welches Garn sollte ich nun verwenden? Sticktwist hätte ich gern genommen, da war aber nichts mehr vorhanden und mehrere Farben kaufen wollte ich für dieses Projekt nicht. Da habe ich in einer Schublade eine Tüte mit Nähseide gefunden, die auch ihren Namen verdient, denn das Garn ist wirklich aus Seide. Die Idee mit einem sehr dünnen Faden zu sticken, hat mir gleich zugesagt. Die ausgewählten Farben:
Nun habe ich ein klassisches Quiltsandwich zubereitet: Oberstoff, Vlies, Rückseitenstoff. Und da schummelt sich ja eine dritte Technik hinein .... Da ich mich entschlossen hatte, dass die Stickstiche dem Muster folgen sollten, ergab sich eine von der Mitte ausgehende strahlenförmige Anordnung:
Hier in der Detailaufnahme sieht man auch schon den nächsten Schritt: ein Kreis, der den Mittelkreis wieder aufnimmt. Da ich einigermaßen gerade Linien und Rundungen hinkriegen wollte, habe ich mir Markierungen mit einem schmalen Seifenstück aufgezeichnet. Vorteil: Mit ein wenig Wasser verschwinden sie wieder.






Deine Quiltlinien verstärken schön das gefärbte Tuch. Kannst du die zackigen Strahlen als Muster aufnehmen? Vielleicht in einem zackigen Stich wie Grätestich oder Feder/Fliegenstich ( ist das der richtige Name?). Eine gewisse Ruhephase bringt sicher neue Ideen. Ich mag diese fortlaufenden Projekte, die sich über eine längere Zeit entwickeln dürfen. Liebe Grüße für dieses Jahr, Elvira
AntwortenLöschen