Dienstag, 7. Juni 2016

Sommerkleid-Lieblingsschnitt

Mein Favorit bei Kleidern ist das Shiftkleid; ich denke, dieser Schnitt steht mir am besten. Ärmellos sind sie ideale Sommerkleider. Inzwischen habe ich fünf davon. Das erste und somit älteste ist aus schwarzem Feinleinen, mit Seide gefüttert und hat einen leicht abgerundeten V-Ausschnitt. Inzwischen sitzt es etwas knapp um die Hüften, ist aber immer noch tragbar. Drei weitere Varianten habe ich im Januar mal kurz im Post mit dem Thema "Lieblingskleider 2015" gezeigt. Ein neues Kleid ist kürzlich hinzugekommen.


Von links nach rechts: weiches Leinen; glatte, feine Baumwolle; Baumwolle mit etwas Synthetik.
Und was trage ich im linken Foto in der Hand? - Voilà:


Mir hat die ganze Zeit ein Oberteil gefehlt, mit dem ich die Kleider auch bei etwas kühleren Temperaturen tragen kann. Die Lösung ist ein kurzes Wickeljäckchen aus Jersey. Jetzt habe ich zwei nach dem gleichen Schnitt - eins in braun, das zu beiden braun gemusterten Kleidern passt und eins in dunkelblau, das (auch) mit meinem gestreiften "Haus- und Gartenkleid" zusammen geht. Auch, das heißt, es sollte vorrangig mit dem letzten, gerade erst genähten Kleid harmonieren, diesem hier:



Der Stoff ist ein Feinleinen in bester Qualität, bereits im letzten Jahr bei Pavani erstanden, aber seit dem mit der Idee zu diesem Kleid verbunden. Die beiden oberen Kleider haben kein Futter, aber dieses habe ich mit einem leichten Baumwollbatist gefüttert. Mit Jäckchen:


Um diese Präsentation komplett zu machen, fehlt das anfangs erwähnte schwarze Kleid, das ja der Prototyp zu dieser Serie war:


Ja, sitzt schon ein klein wenig auf den Hüften auf, geht aber doch noch, auch von hinten, oder?
Zu diesem Kleid gibt es kein passendes Jersey-Jäckchen; bisher habe ich dieses dazu getragen:


Diese kurze Jacke ist ebenfalls aus Leinen und weiß gefüttert. Der Schnitt ist aus einer alten Burda: 11-2003-117. Diesen Schnitt habe ich bisher dreimal umgesetzt.

Es fehlen noch die Informationen zu den anderen Schnitten. Das Kleid: burdastyle 06-2004-130 (auch wieder älter, aber ich verwende den Schnitt ja auch schon eine Weile), bei dem ich im Rücken Längsabnäher hinzugefügt und vorn eine SBA durchgeführt habe. Das Wickeljäckchen ist eine Kombination von zwei Schnitten: burdastyle 05-2006-127 und 08-2006-121. (Warum kaufe ich eigentlich noch neue Burdahefte?)
Den braunen Jersey vom Jäckchen habe ich beim letzten Holländischen Stoffmarkt gekauft; er ist aus Baumwolle mit etwas Elasthan und scheint qualitativ ziemlich identisch zu sein mit dem blauen, den ich kürzlich bei Pavani erstanden habe und der mir ziemlich gut gefällt.

Heute trage ich das Leinenkleid vom ersten Foto und brauche bei den angenehmen Temperaturen kein Jäckchen - auch schön!

1 Kommentar:

  1. Schöne Idee mit den leichten Jäckchen. Muss ich mir merken, ich habe immer gern was über den Armen. Deshalb mag ich für mich nicht gerne ärmellos. Beide Varianten passen klasse zu deinen Kleidern.

    Das letzte Jäckchen in schwarz weiß ist ein Traum. Ich liebe solche klassischen Teile. Sehr edel und trotzdem nicht overdressed.
    LG, Astrid

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