Donnerstag, 14. März 2013

Mathematischer Quilt: Die Möndchen des Hippokrates

Mein zweiter* Mathematischer Quilt ist fertig:


Er heißt: Die Möndchen des Hippokrates und stellt dar, was der griechische Mathematiker Hippokrates von Chios (der vom Eid ist ein anderer) bei der Flächenberechnung eines Dreiecks herausgefunden hat: Die Summe der "Mönchen" (im Quilt gelb) entspricht der Fläche des rechtwinkligen (blauen) Dreiecks. Wenn man sich die ganze Mathematik, die dahinter steckt, vergegenwärtigen möchte, liest man am besten bei Wikipedia den Eintrag zu den Möndchen und evtl. noch die Artikel zum Satz des Pythagoras und zum Satz des Thales durch. Alles klar?

Mein Quilt ist 67x53cm groß. Die Stoffe stammen aus der Krystal-Serie von Michael Miller. Die gelben Teile sind wie Applikationen aufgesetzt. Die Vorlage ist ein Fund aus dem Netz, dessen Quelle für mich im Moment leider nicht mehr auffindbar ist: deshalb muss ich an dieser Stelle den Namen des Künstlers aussparen, der meine Vorlage gestaltet hat. Gestaltet: denn die Kreise und Beinchen gehören nicht zur mathematischen Konstruktion, sind Hinzufügungen, die aus den Möndchen ein Männchen machen, wenn man so will. Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der mir die Quelle der Vorlage nennen kann. Ich würde dann die Information hier nachliefern.

Auf dem zweiten Foto kann man das Quiltmuster besser erkennen: es sind lauter Dreiecke, die ich zwar mit der Maschine aber ohne Vorzeichnung genäht habe. Ich habe nur auf eine in etwa gleiche Größe und eine gleichmäßige Verteilung geachtet.



Information for my English readers: the source of this quilt is lost. It was a picture from the WWW but momentarily I am unable to find it. Any hint is welcome.

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* Mein erster mathematischer Quillt ist hier.

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